Sicherheit ohne Waffen? – Weltdokumente-Erbe für den Frieden

Sicherheit ohne Waffen? – Weltdokumente Erbe für den Frieden Wie können wir Frieden und Sicherheit neu denken – jenseits militärischer Logik und Aufrüstung? Anlässlich des „Weltdokumente Erbes für den Frieden“ von Hans Thirring lade ich euch herzlich zu einer spannenden Podiumsdiskussion ein, die genau dieser Frage nachgeht. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich: https://www.eventbrite.com/e/podiumsdiskussion-thirrings-un-weltdokumentenerbe-fur-den-frieden-tickets-1842660038779?aff=erelpanelorg

Podiumsdiskussion am 12. Dezember 2025, 18:00 Uhr, Bella Galerie Wien

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Wie können wir Frieden und Sicherheit neu denken – jenseits militärischer Logik, Aufrüstung und Abschreckung?
Diese Frage steht im Zentrum einer besonderen Podiumsdiskussion, die anlässlich des „Weltdokumente-Erbes für den Frieden“ von Hans Thirring stattfindet. Sie führt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Friedensforschung und feministischer Friedensarbeit zusammen – moderiert vom Friedensforscher Josef Mühlbauer.

Hans Thirring: Physiker, Pazifist und Visionär

Der Name Hans Thirring (1888–1976) ist heute vor allem Physikerinnen und Physikern ein Begriff – als jener Wiener theoretische Physiker, der gemeinsam mit dem deutschen Kollegen Lense den sogenannten Lense-Thirring-Effekt beschrieb: die „Raum-Zeit-Verdrehung“ um rotierende Massen, ein wichtiger Beitrag zur Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein.

Doch Thirring war weit mehr als ein bedeutender Wissenschaftler. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte er sich zu einem der konsequentesten pazifistischen Intellektuellen Österreichs. Tief erschüttert von den Erfahrungen des Krieges setzte er sich für Abrüstung, internationale Verständigung und eine Erziehung zum Frieden ein. Bereits in den 1920er Jahren schrieb Thirring eindringliche Texte gegen die militärische Logik und warnte vor einer neuen Aufrüstungsspirale – lange bevor diese in den 1930er Jahren Realität wurde.

Sein Werk „Die mechanische Weltanschauung und ihre Zertrümmerung“ gilt bis heute als einflussreiche Auseinandersetzung mit den ethischen und erkenntnistheoretischen Konsequenzen moderner Naturwissenschaft.
Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte sich Thirring verstärkt für die Friedensbewegung, trat für atomare Abrüstung ein und setzte sich für eine friedensorientierte Bildung ein.

Seine Schriften und Manuskripte wurden 2023 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe „Memory of the World“ aufgenommen – als „Weltdokumente-Erbe für den Frieden“. Sie dokumentieren die Verbindung von wissenschaftlicher Vernunft, ethischer Verantwortung und politischer Zivilcourage.

Das Podium besteht aus renommierten Expert:innen aus Österreich:

Frieden neu denken – das Podium

Die Veranstaltung „Sicherheit ohne Waffen?“ knüpft an Thirrings Vermächtnis an. Sie lädt ein, über aktuelle Formen der (Un-)Sicherheit, die Militarisierung Europas und Alternativen zu sicherheitspolitischem Denken in Blöcken zu diskutieren. Drei profilierte Persönlichkeiten und geniale Akademiker:innen bringen dabei unterschiedliche Perspektiven ein:

Prof. Werner Wintersteiner – Pädagoge des Friedens

Werner Wintersteiner ist einer der bekanntesten österreichischen Friedensforscher. Als Gründer und langjähriger Leiter des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt hat er entscheidend dazu beigetragen, Friedenspädagogik im deutschsprachigen Raum zu etablieren.
Er plädiert für ein „poetisches Denken des Friedens“ – ein Konzept, das Frieden nicht nur als politische Abwesenheit von Krieg, sondern als kulturelle, kommunikative und imaginative Praxis versteht. Wintersteiner fordert, Sicherheit neu zu denken: weg von militärischer Logik, hin zu sozialer Gerechtigkeit, Bildung und ökologischer Nachhaltigkeit. Mit seinem Buch „Sicherheit ohne Waffen“ trifft er den Nerv unserer Zeit.

Prof. Heinz Gärtner – Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte

Heinz Gärtner, Professor an der Universität Wien und langjähriger wissenschaftlicher Leiter des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (oiip), ist einer der führenden Experten für internationale Sicherheitspolitik, Neutralität und Rüstungskontrolle.
Er analysiert die sicherheitspolitischen Spannungsfelder zwischen kollektiver Verteidigung, Abschreckung und kooperativer Sicherheit. Gärtner zeigt in seinen Arbeiten immer wieder auf, dass militärische Dominanz keine nachhaltige Stabilität schafft – und dass die europäische Friedensordnung auf Diplomatie, Vertrauen und Dialog aufbauen muss – ganz im Sinne einer glaubwürdigen und aktiven Neutralität (#BrunoKreisky).

Rosa Logar – Feministin und Friedensaktivistin

Rosa Logar ist eine der prägenden Stimmen der feministischen Friedensarbeit in Österreich. Sie ist Mitbegründerin und Aktivistin der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF) Austria – einer der ältesten internationalen Frauenfriedensorganisationen der Welt, gegründet 1915 während des Ersten Weltkriegs. Sie hat darüber hinaus als erste in Österreich Frauenhäuser mit ins Lebens gerufen und WAVE gegründet. Sie ist eine Pionierin im Bereich Frauenrechte und Gewaltprävention.
Logar verbindet in ihrer Arbeit feministische Außenpolitik, Menschenrechte und Gewaltprävention. Sie macht deutlich, dass patriarchale Machtstrukturen und militärische Logiken eng miteinander verknüpft sind – und dass Frieden nur dann nachhaltig ist, wenn er auf Gleichberechtigung, sozialer Teilhabe und kollektiver Sicherheit basiert.

General i.R. Günther Greindl – ist ein ehemaliger Berufsoffizier des österreichischen Bundesheeres mit dem letzten Dienstgrad General. Er war an verschiedenen UN-Missionen in leitender Stellung für die österreichische Abordnung und auch in militärnahen diplomatischen Verwendungen tätig. Anschließend war er bis April 1979 stellvertretender Generalstabschef im Verteidigungsministerium. Es folgte ein weiterer UN-Einsatz als Chef der Beobachtertruppe UNDOF (UNDOF Ausbatt) auf den Golanhöhen an der Grenze zwischen Israel und Syrien. Danach war er von 1981 bis 1989 Befehlshaber der UN-Friedenstruppen und Kommandant der Kontrolltruppe UNFICYP auf Zypern. Nach Beendigung dieser Tätigkeit als UN-Force-Commander wurde Greindl 1989 als österreichischer Verteidigungsattaché in die Schweiz entsandt. Im April 1991 wurde er erneut mit einer Mission der Vereinten Nationen betraut und zum Chief Military Observer der United Nations Iraq-Kuwait Observation Mission (UNIKOM) ernannt. Nach seiner Rückkehr wurde er zum Leiter der Generalstabsgruppe für Militärpolitik und Sicherheitskooperation bestellt, eine Funktion, die er bis 2000 innehatte.

Moderation: Josef Mühlbauer – Friedensforscher, Autor und Speaker

Moderiert wird die Diskussion von Josef Mühlbauer, Friedens- und Konfliktforscher an der Universität Graz. Er verbindet akademische Analyse mit gesellschaftlichem Engagement. Als politischer Wissenschaftler beschäftigt er sich mit globaler Governance, Demokratie und Konflikttransformation – und moderierte bereits zahlreiche Panels zu den Herausforderungen einer friedensorientierten Weltordnung.

Für ihn ist Thirrings Vermächtnis hochaktuell: „Hans Thirring hat früh erkannt, dass Frieden nicht militärisch hergestellt werden kann. In einer Zeit, in der wieder massiv aufgerüstet wird, ist es wichtiger denn je, diese Frage neu zu stellen: Was bedeutet Sicherheit wirklich – und für wen?“

Ein Erbe für die Zukunft

Das „Weltdokumente-Erbe für den Frieden“ von Hans Thirring erinnert daran, dass Wissenschaft und Ethik untrennbar verbunden sind. Es fordert uns auf, das Verhältnis von Wissen, Macht und Verantwortung kritisch zu reflektieren.

In einer Welt, die zunehmend von geopolitischen Konflikten, Klimakrisen und sozialen Spannungen geprägt ist, braucht es neue Ansätze für Sicherheit – Ansätze, die nicht auf Waffen, sondern auf Kooperation, Bildung und Gerechtigkeit beruhen.

Veranstaltungsdetails

📅 Datum: Freitag, 12. Dezember 2025
🕕 Uhrzeit: 18:00 Uhr
📍 Ort: Bella Volen Galerie, Landesgerichtsstr. 6, 1010 Wien, Nähe U2 Rathaus
🎟️ Eintritt: frei – Anmeldung erforderlich unter: https://www.eventbrite.com/e/podiumsdiskussion-thirrings-un-weltdokumentenerbe-fur-den-frieden-tickets-1842660038779?aff=erelpanelorg

Sicherheit ohne Waffen? – Weltdokumente Erbe für den Frieden Wie können wir Frieden und Sicherheit neu denken – jenseits militärischer Logik und Aufrüstung? Anlässlich des „Weltdokumente Erbes für den Frieden“ von Hans Thirring lade ich euch herzlich zu einer spannenden Podiumsdiskussion ein, die genau dieser Frage nachgeht. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich: https://www.eventbrite.com/e/podiumsdiskussion-thirrings-un-weltdokumentenerbe-fur-den-frieden-tickets-1842660038779?aff=erelpanelorg

„Sicherheit ohne Waffen?“ ist mehr als der Titel einer Podiumsdiskussion – es ist eine Herausforderung an unser Denken.
Das Vermächtnis Hans Thirrings, das Engagement der Diskutierenden und die offene Diskussion zeigen:
Frieden beginnt mit der Frage, wie wir denken – und mit dem Mut, anders zu denken. Seid dabei!

#Friedensforschung #Friedensjournalismus #Podiumsdiskussion #Wien #WienEvents #Friedensdiskussion #Kunstgalerie

Tagung – Transformation in eine sozial-ökologisch gerechte(re) Zukunft/ Transformation Towards a (more) Socially and Ecologically Just Future

Tagung zur sozial-ökologischen Transformation

3. bis 5. Oktober 2025 in Wien und hybrid (online) (Programm siehe ganz unten) (english version below)

Der Weg zur mehr Demokratie – anti-autoritäre und herrschaftskritische Entwürfe

Tagung: Transformation in eine sozial-ökologisch gerechte(re) Zukunft.
Unter dem Motto: „Der Weg zur mehr Demokratie – anti-autoritäre und herrschaftskritische Entwürfe“ organisieren Prof. Dr. Uwe Bittlingmayer, MMag. Utta Isop, Mag. Thomas Stölner uvm. eine Tagung in Wien. Mit dabei sind renommierte Schriftsteller wie Ilija Trojanow, Kunstschaffende wie Konstantin Wecker und zahlreiche Professor:innen und Aktivist:innen.

Anmeldung unter: www.uttaisop.at/anmeldung

Hier geht es zum Crowdfunding

Worum geht es in dem Projekt?

Mit den »Anarchistischen Gesellschaftsentwürfen« haben wir uns bemüht, eine fundierte Sammlung von konkreten Konzepten für eine gerechtere, demokratischere, herrschaftsfreie Gesellschaft vorzulegen (Stölner et al. 2023). Auf unserer nächsten Tagung wollen wir uns mit dem Weg dorthin beschäftigen. Wir wollen daher mindestens sechs Pfade beziehungsweise Transformationsstrategien dorthin skizzieren. Dies ist umso mehr von Bedeutung, als wir so in Organisierungen gegen Autokratien und Rechtsextremismen längerfristige gesellschaftliche Perspektiven entwickeln.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Diese hybrid stattfindende Tagung will wissenschaftliche, praxisorientierte und zivilgesellschaftliche Perspektiven und Akteur*innen zusammenbringen, um über Lösungen und Alternativen zur bestehenden multiplen Krise (Brand 2009) oder auch zur „ökologisch-sozialen Zangenkrise“ (Dörre 2021) nachzudenken. Es sollen die Ergebnisse nicht nur vor Ort diskutiert werden, sondern es soll im Anschluss an diese Tagung ein Sammelband mit theoretisch-konzeptionellen als auch praxisorientierten Beiträgen entstehen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

1. Gegenwehr gegen Rechtsextremismus stärken
Rechtsextreme Gruppierungen leugnen oft Klimawissenschaft, bekämpfen soziale Gerechtigkeit und bedrohen demokratische Strukturen. Eine solche Tagung entwickelt Handlungsstrategien, um dieser Ideologie entgegenzutreten – Ihr Beitrag finanziert konkrete Abwehrmechanismen.

2. Zukunftsfähige Lösungen fördern
Die Tagung verbindet ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Gerechtigkeit – zwei zentrale Pfeiler einer krisenresistenten Gesellschaft. Ihre Spende ermöglicht den Austausch von Expert:innen, die praxisnahe Transformationskonzepte entwickeln (z. B. klimagerechte Armutsbekämpfung).

3. Demokratische Vernetzung sichern
In Zeiten polarisierter Debatten schafft die Tagung sichere Räume für zivilgesellschaftlichen Dialog. Sie fördern damit Netzwerke von Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen und NGOs, die gemeinsam demokratiefeindlichen Kräften widerstehen.

4. Prävention durch Bildung
Rechtsextremismus profitiert von sozialen Ängsten (z. B. durch Jobverluste in Kohle-Regionen). Die Tagung zeigt, wie ökologischer Wandel gerecht gestaltet werden kann – Ihre Spende unterstützt Aufklärung, die Radikalisierung vorbeugt.

5. Zeichen der Solidarität setzen
Mit Ihrer Spende demonstrieren Sie: Die Zivilgesellschaft lässt sich nicht spalten! Sie stehen ein für eine inklusive Transformation, die niemanden zurücklässt – besonders wichtig, wenn rechte Gruppen ökologische Politik als „Elitenprojekt“ diffamieren.

6. Multiplikator:innen-Effekt
Das Tagungswissen wird durch Workshops, Publikationen und Medienarbeit bundesweit verbreitet. Jeder Euro wirkt somit weit über die Veranstaltung hinaus – Sie investieren in langfristige gesellschaftliche Veränderung.

7. Dringlichkeit der Krisen
Klimakrise und Rechtsextremismus sind existentielle Bedrohungen. Diese Tagung adressiert beide Synergien – statt Einzelthemen zu isolieren. Ihre Unterstützung beschleunigt Lösungen in einer entscheidenden Phase.

Finanzdetails

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Finanzierung sichert uns die Verpflegung der Tagung, sichert uns die nötigen Mitteln damit wir präkar angestellte Forscher:innen, Praktiker:innen und Aktivist:innen Honorare ausbezahlen können.
Hier ist eine transparente Aufschlüsselung, wie die Fördergelder einer solchen Tagung konkret verwendet würden – basierend auf typischen Kosten einer wissenschaftlich-zivilgesellschaftlichen Veranstaltung:

  • Raummiete für 3 Tage (VHS übernimmt großteils) = 2.000€
  • Honorare (Vorträge/Workshops) ca 40 mal 250€ = 10.000€
  • Fahrkosten 40 Teiln. mal 80€ (Bahntickets) = 3.200€
  • Honorare (Kunsteinlagen) 3mal 500€ = 1.500€
  • Kamera, Video, Ton & Schnitt (Postproduktion) (3 Personen) 8.000€
  • Orga-Team (Moderation, Safe Space Beauftragte, Admin) (3 tage mal 5 Personen mal 500€ pro Tag = 7.500€
  • Verpflegung und Snacks für 3 Tage = 9.000€
  • Übernachtung/Unterkunft 20 pers mal 3tage mal 70€ = 4.200€
  • Projektmanagement (Buchhaltung, Anträge schreiben, Protokoll, Emails, Zeitaufwand…) (6 Personen) = 9.000€
  • Werbung (Ads, Plakate, Flyer…) 5.600€
  • Summe 60.000€

Wer steht hinter dem Projekt?

In Kooperation mit der Universität Graz, der PH Freiburg, Empowerment for Peace, BOKU Wien und zahlreiche weitere angesehenen Forschungseinrichtungen bzw. zivilgesellschaftliche Institutionen versuchen wir einen demokratischen Schritt nach vorne zu bewegen und neue Alternativen in Zeiten der Vielfachkrise zu entwerfen.
Wir brauchen eure Unterstützung, sei es in Form von Zeit die für die Tagung einsetzen wollt, sei es in Form von Know-How oder sei es in Form einer Spende.

Flyer und Poster zur Verteilung:

Fragen und weitere Infos unter: thomas.stoelner@gmx.de

Das Tagungsprogramm:

Freitag, 03.10.2025, 09:00-20:30 Uhr.

  • 09:00-09:15 Uhr: Ankommen / Anmeldung / Musik (Festsaal).
  • 09:30-10:30 Uhr: Begrüßung / Ziele der Tagung / „Wie gehen wir von hier ins dort“ (Festsaal).

1. Einstieg

  • 10:30 Uhr: Musikalische Einlage (Festsaal).
  • 10:30-11:30 Uhr: Lesung und Vortrag mit Ilija Trojanow (Festsaal)

2. Revolutionärer Weg.

Welche revolutionären Wege werden den aktuellen Herausforderungen gerecht?

  • 11:30-13:30 Uhr: Was tragen unterschiedliche revolutionäre Ansätze (Castoriadis, Pankahyttn, Benjamin, Marx, Hindrichs, Bloch) dazu bei, anzustrebende Transformationen in eine sozial-ökologisch gerechtere Zukunft zu gestalten? Podiumsdiskussion mit Uwe Bittlingmayer, Birge Krondorfer, Alice Pechriggl, Anna Rosenberg und Florian Telsnig (Festsaal).
  • 13:30-14:30 Uhr: Mittagspause.
  • 14:30-14:45 Uhr: Künstlerische Einlage (Festsaal).
  • 14:45-17:45 Uhr: WORLD CAFE für eine sozial-ökologische Zukunft. Welche aktuellen Wege entwickeln wir, um Herrschaft, Gewalt und Hierarchien abzubauen? Welche Schritte setzen wir in eine sozial-ökologisch demokratischere Zukunft? Mit Black Voices, Lea Susemichel, Susanne Stölner, Cornelia Stefan, Mathilde Schmitt, Ivana Nenadovic, Utta Isop, Heide Hammer, GemSe, Chantal Bamgbala (Festsaal).
  • 17:45 Uhr: Musik (Festsaal).
  • 17:50-18:20 Uhr: Zusammenfassung im großen Plenum (Festsaal)
  • 18:20-19:50 Uhr: Abendessen.
  • 19:45-20:30 Uhr: Abschlussevent – Theaterstück von Dada Zirkus.

Samstag, 04.10.2025, 9:00-20:30 Uhr

  • 9:00-9:15 Uhr: Begrüßung & Ankommen / Musikalische Einlage (Festsaal).
  • 9:15-9:45 Uhr: Guten Morgen-Aktivität – Theater der Unterdrückten (TdU Wien), (Festsaal).

3. Direkte Aktion und zivilgesellschaftliche Organisation.

Was tragen direkte Aktionen und zivilgesellschaftliche Organisierungen zu einer Transformation in eine sozial-ökologisch gerechtere Zukunft bei?

  • 10:00-12:00 Uhr: Anarchistischer Antimilitarismus. Gegen jeden Krieg. Diavortrag und Diskussion mit Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 10:00-12:00 Uhr: Theater der Unterdrückten Wien mit Joschka Köck (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 10:00-12:00 Uhr: Queerfeministisches Panel. Wo setzen queer-feministische Organisierungen im Hinblick auf eine gerechtere sozial-ökologische Zukunft an? Mit Black Voices, Lea Susemichel, Mathilde Schmitt, Alice Pechriggl, Ivana Nenadovic, Birge Krondorfer, Utta Isop, Heide Hammer, GemSe, Chantal Bamgbala (Festsaal).
  • 12:00-13:30 Uhr: Mittagspause.
  • 13:30-13:45 Uhr: Künstlerische Einlage (Festsaal).

4. Bildung und Bewusstseinswandel.

Welche Bildungsprozesse sind nötig, um imperiale Lebenspraktiken zu verlernen? Wie nähern wir uns ökologisch sinnvollen Alltagspraktiken an?

  • 13:45-15:30 Uhr: Diskussionsrunde / Panel mit Petra Isepp (Alternative Wirtschaft), Thomas Lehnen (Präfiguration), Ivana Nenadovic (Zwischen Utopie und Praxis), Peter Seyfert (Murray Bookchin), (Festsaal).
  • 15:30-16:00 Uhr: Kaffeepause.
  • 16:00-17:00 Uhr: Josef Mühlbauer: Soziale Verteidigung (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 16:00-17:00 Uhr: Gerhard Senft: Gemeinde als Keimzelle des sozialen Lebens (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 16:00-17:00 Uhr: Arno Uhl: Clowns-Armee (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 16:00-17:00 Uhr: Alexander Behr: Globale Solidarität (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 16:00-17:00 Uhr: Roman Kiefer: A-Strategien gegen Elon Musk (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 17:00-18:30 Uhr: Konstantin Wecker (Festsaal).
  • 18:30-19:00 Uhr: Zusammenfassung aller Vorträge (Festsaal).
  • 19:00-20:30 Uhr Abendessen.

Sonntag, 05.10.2025, 9:00-18:00 Uhr

  • 9:00-9:15 Uhr: Begrüßung & Ankommen / Künstlerische Einlage (Festsaal).

5. Allmählicher oder evolutionärer Wandel (Reformismus).

Welche reformistischen Ansätze lassen sich aktuell im Hinblick auf Demokratisierung und Ökologisierung diskutieren?

  • 9:15-12:15 Uhr: Panel: Lottocracy, Citizen Assemblies and Council Democracy (Rätedemokratie). What do these approaches contribute to a more socio-ecologically just future? Mit Utta Isop, Jason Chrysostomou, Heide Hammer, Pedro Jacobetty und Maria von Peoples Platform (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 9:15-12:15 Uhr: Deep Democracy: Interaktiver Vortrag & Workshop mit Maria Wiprich (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 9:15-12:15 Uhr: Trias des politischen Kampfes: Veränderung der Praxis (Workshop) mit Anna Rosenberg, Gerhard Wogritsch, Mark Ant (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 9:15-11:15 Uhr: Thomas Friedrich: Kritische Analyse der Gesellschaft (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 9:15-11:15 Uhr: Uwe Bittlingmayer: Arbeit am Habitus oder den Tisch umwerfen? Pierre Bourdieu zu Möglichkeiten progressiven gesellschaftlichen Wandels (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 12:15-13:45 Uhr: Mittagessen.
  • 13:45-14:00 Uhr: Künstlerische Einlage (Festsaal).

6. Aktuelle Transformationspunkte: Antifaschismen, Digitalität, Agrifood, Philosophien.

  • 14:00-17:00 Uhr: Workshop 1: Robert König: Digitaler Anarchismus (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 14:00-17:00 Uhr: Workshop 2: Gerlinde Krehn: Philosophieren als Bestandteil der Transformation (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 14:00-15:30 Uhr: Jens Kastner: Anarchistischer Antifaschismus (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 15:30-17:00 Uhr: Paper Lantern Collective: Community Music (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 14:00-15:30 Uhr: Mathilde Schmitt: Szenische Lesung: Agrifood, Gender Perspektiven (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 15:30-17:00 Uhr: Anna Fünfgeld: Emanzipatorische Transformation gegen Rechts (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 17:00-17:30 Uhr: Zusammenfassung: Ergebnisse der Workshops + Diskussion (Festsaal).
  • 17:30-18:00 Uhr: Abschied und weitere Planungen (Festsaal).

English Version

October 3–5, 2025

Vienna and Online

Registration at: www.uttaisop.at/anmeldung

Crowdfunding: https://www.startnext.com/tagung

Please support us with a contribution to our crowdfunding campaign. And feel free to share the link with anyone who might be interested! Thank you very much! Your organising team

Questions and further information at: thomas.stoelner@gmx.de

[conference flyer]

Announcement and programme

From the Organisers

In the conference volume Anarchist Visions of Society, published in 2023, we compiled concrete concepts for a more just, democratic, and non-hierarchical society.

At this upcoming conference, we aim to discuss paths toward such societies. To explore the diversity of these approaches together, we seek to bring together perspectives and participants from academia, activism, and civil society.

Venue: Adult Education Center (VHS) Döbling, Vienna, with online streaming.

Dates: Friday, October 3 to Sunday, October 5, 2025

Languages: German and English.

Care team: susanne.stoelner@gmx.at, matthias.nemeth@students.boku.ac.at

Conference Coordination and Management: Utta Isop, Josef Mühlbauer, Susanne Stölner, Thomas Stölner, Michael Wissgott, Uwe Bittlingmayer

Supporters: VHS Vienna, PH Freiburg, Student Union (ÖH) BoKu, Empowerment for Peace, Vienna Institute for Philosophy with Children, an.schläge (The Feminist Magazine), Contraste (Newspaper for Self-Organization), espero (Libertarian Magazine | New Series), Editorial Team of Graswurzelrevolution (for a nonviolent, stateless society), University of Graz.

Conference Program

Friday, October 3, 2025 | 9:00 AM – 8:30 PM

09:00–09:15 – Arrival / Registration / Music (Main Hall)

09:30–10:30 – Welcome / Conference Goals / “How do we get from here to there?” (Main Hall)

1. Introduction

10:30 – Musical Interlude (Main Hall)
10:30–11:30 – Reading and Lecture with Ilija Trojanow (Main Hall)

2. Revolutionary Pathways

What revolutionary approaches respond adequately to today’s challenges?

11:30–13:30 – What do various revolutionary perspectives (Castoriadis, Pankahyttn, Benjamin, Marx, Hindrichs, Bloch) contribute to shaping transformations toward a socially and ecologically just future?

11:30–13:30 – What do various revolutionary perspectives (Castoriadis, Pankahyttn, Benjamin, Marx, Hindrichs, Bloch) contribute to shaping transformations toward a socially and ecologically just future?

Panel Discussion with Uwe Bittlingmayer, Birge Krondorfer, Alice Pechriggl, Anna Rosenberg, and Florian Telsnig (Main Hall)

13:30–14:30 – Lunch Break

14:30–14:45 – Artistic Interlude (Main Hall)

14:45–17:45 – World Café: What current paths are we developing to dismantle power, violence, and hierarchy? What steps are we taking toward a more socially and ecologically democratic future?With: Black Voices, Lea Susemichel, Susanne Stölner, Cornelia Stefan, Mathilde Schmitt, Ivana Nenadovic, Utta Isop, Heide Hammer, GemSe, Chantal Bamgbala (Main Hall)

17:45 – Music (Main Hall)

17:50–18:20 – Plenary Summary (Main Hall)

18:20–19:50 – Dinner

19:45–20:30 – Final Event – Theatre performance by Dada Zirkus

Saturday, October 4, 2025 | 9:00 AM – 8:30 PM

09:00–09:15 – Welcome / Arrival / Music (Main Hall)

09:15–09:45 – Morning Activity – Theatre of the Oppressed, TdU Vienna (Main Hall)

3. Direct Action and Civil Society

How do direct action and grassroots organizing contribute to transformation?

10:00–12:00 – Anarchist Anti-Militarism: Against All Wars. Slide Lecture and Discussion with Bernd Drücke (Room assignment based on registration)

10:00–12:00 – Theatre of the Oppressed with Joschka Köck (Room assignment based on registration)

10:00–12:00 – Queer-Feminist Panel: Where do queer-feminist initiatives intersect with social and ecological justice?

With: Black Voices, Lea Susemichel, Mathilde Schmitt, Alice Pechriggl, Ivana Nenadovic, Birge Krondorfer, Utta Isop, Heide Hammer, GemSe, Chantal Bamgbala (Main Hall)

12:00–13:30 – Lunch Break

13:30–13:45 – Artistic Interlude (Main Hall)

4. Education and Consciousness Shift

Which educational processes are necessary to unlearn imperial modes of living? How do we move toward ecologically meaningful everyday practices?

13:45–15:30 – Panel Discussion:

Petra Isepp (Alternative Economy), Thomas Lehnen (Prefiguration), Ivana Nenadovic (Between Utopia and Practice), Peter Seyfert (Murray Bookchin) (Main Hall)

15:30–16:00 – Coffee Break

16:00–17:00 – Parallel Sessions (Room assignment based on registration):

Josef Mühlbauer: Civilian-Based Defense

Gerhard Senft: The Commune as the Cell of Social Life

Arno Uhl: Clown Army

Alexander Behr: Global Solidarity

Roman Kiefer: A-Strategies Against Elon Musk

17:00–18:30 – Performance and Talk with Konstantin Wecker (Main Hall)

18:30–19:00 – Summary of the Day’s Sessions (Main Hall)

19:00–20:30 – Dinner

Sunday, October 5, 2025 | 9:00 AM – 6:00 PM

09:00–09:15 – Welcome / Arrival / Artistic Interlude (Main Hall)

5. Gradual or Evolutionary Change (Reformism)

What reformist approaches can currently be discussed in terms of democratization and ecological transformation?

09:15–12:15 – Panel: Lottocracy, Citizens‘ Assemblies and Council Democracy – What do these approaches contribute to a more socially and ecologically just future?

With Utta Isop, Jason Chrysostomou, Heide Hammer, Pedro Jacobetty, and Maria from Peoples Platform (Room assignment based on registration)

09:15–12:15 – Deep Democracy: Interactive Talk and Workshop with Maria Wiprich

09:15–12:15 – The Triad of Political Struggle: Changing Practices – Workshop with Anna Rosenberg, Gerhard Wogritsch, Mark Ant

09:15–11:15 – Thomas Friedrich: Critical Social Analysis

09:15–11:15 – Uwe Bittlingmayer: Working on the Habitus or Flipping the Table? Pierre Bourdieu and the Possibilities of Progressive Social Change

12:15–13:45 – Lunch

13:45–14:00 – Artistic Interlude (Main Hall)

6. Current Transformation Topics: Anti-Fascism, Digitality, Agrifood, Philosophy

14:00–17:00 – Workshop 1: Robert König: Digital Anarchism

14:00–17:00 – Workshop 2: Gerlinde Krehn: Philosophizing as Part of Transformation

14:00–15:30 – Jens Kastner: Anarchist Anti-Fascism

15:30–17:00 – Paper Lantern Collective: Community Music

14:00–15:30 – Mathilde Schmitt: Staged Reading: Agrifood and Gender Perspectives

15:30–17:00 – Anna Fünfgeld: Emancipatory Transformation Against the Far Right

17:00–17:30 – Summary: Workshop Results and Discussion (Main Hall)

17:30–18:00 – Farewell and Next Steps (Main Hall)

Conference Fee:

A contribution of €45 is requested, which will help cover part of the catering costs. Due to limited food options near the venue, we aim to provide a shared meal space.

We would also like to offer our speakers travel reimbursements and modest honoraria – please support this by donating to:

Thomas Stölner, GLS Bank, IBAN: DE89430609674034061600

If the fee is a barrier to your participation, email us and we’ll register you without charge.

Catering:

All meals will take place at the conference venue.

Accommodation:

For accommodation, we are relying on your hospitality in the Vienna area. We strive to make it possible for everyone to participate in the conference and hope that the conference itself will contribute to the transformation of our world into a more hospitable and just place. Please indicate your accommodation options when registering. We will then forward them to those who are interested.

Registration at: www.uttaisop.at/anmeldung

Crowdfunding: https://www.startnext.com/tagung

Please support us with a contribution to our crowdfunding campaign. And feel free to share the link with anyone who might be interested! Thank you very much! Your organising team

Questions and further information at: thomas.stoelner@gmx.de

1 Anarchistische Gesellschaftsentwürfe. Zwischen partizipatorischer Wirtschaft, herrschaftsfreier Vergesellschaftung und kollektiver Entscheidungsfindung (Anarchist social models. Between participatory economy, non-hierarchical socialisation and collective decision-making), edited by Thomas Stölner, Gözde Okcu and Uwe H. Bittlingmayer, Münster: Unrast Verlag, 2023.