Sicherheit ohne Waffen? – Weltdokumente-Erbe für den Frieden

Sicherheit ohne Waffen? – Weltdokumente Erbe für den Frieden Wie können wir Frieden und Sicherheit neu denken – jenseits militärischer Logik und Aufrüstung? Anlässlich des „Weltdokumente Erbes für den Frieden“ von Hans Thirring lade ich euch herzlich zu einer spannenden Podiumsdiskussion ein, die genau dieser Frage nachgeht. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich: https://www.eventbrite.com/e/podiumsdiskussion-thirrings-un-weltdokumentenerbe-fur-den-frieden-tickets-1842660038779?aff=erelpanelorg

Podiumsdiskussion am 12. Dezember 2025, 18:00 Uhr, Bella Galerie Wien

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Wie können wir Frieden und Sicherheit neu denken – jenseits militärischer Logik, Aufrüstung und Abschreckung?
Diese Frage steht im Zentrum einer besonderen Podiumsdiskussion, die anlässlich des „Weltdokumente-Erbes für den Frieden“ von Hans Thirring stattfindet. Sie führt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Friedensforschung und feministischer Friedensarbeit zusammen – moderiert vom Friedensforscher Josef Mühlbauer.

Hans Thirring: Physiker, Pazifist und Visionär

Der Name Hans Thirring (1888–1976) ist heute vor allem Physikerinnen und Physikern ein Begriff – als jener Wiener theoretische Physiker, der gemeinsam mit dem deutschen Kollegen Lense den sogenannten Lense-Thirring-Effekt beschrieb: die „Raum-Zeit-Verdrehung“ um rotierende Massen, ein wichtiger Beitrag zur Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein.

Doch Thirring war weit mehr als ein bedeutender Wissenschaftler. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte er sich zu einem der konsequentesten pazifistischen Intellektuellen Österreichs. Tief erschüttert von den Erfahrungen des Krieges setzte er sich für Abrüstung, internationale Verständigung und eine Erziehung zum Frieden ein. Bereits in den 1920er Jahren schrieb Thirring eindringliche Texte gegen die militärische Logik und warnte vor einer neuen Aufrüstungsspirale – lange bevor diese in den 1930er Jahren Realität wurde.

Sein Werk „Die mechanische Weltanschauung und ihre Zertrümmerung“ gilt bis heute als einflussreiche Auseinandersetzung mit den ethischen und erkenntnistheoretischen Konsequenzen moderner Naturwissenschaft.
Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte sich Thirring verstärkt für die Friedensbewegung, trat für atomare Abrüstung ein und setzte sich für eine friedensorientierte Bildung ein.

Seine Schriften und Manuskripte wurden 2023 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe „Memory of the World“ aufgenommen – als „Weltdokumente-Erbe für den Frieden“. Sie dokumentieren die Verbindung von wissenschaftlicher Vernunft, ethischer Verantwortung und politischer Zivilcourage.

Das Podium besteht aus renommierten Expert:innen aus Österreich:

Frieden neu denken – das Podium

Die Veranstaltung „Sicherheit ohne Waffen?“ knüpft an Thirrings Vermächtnis an. Sie lädt ein, über aktuelle Formen der (Un-)Sicherheit, die Militarisierung Europas und Alternativen zu sicherheitspolitischem Denken in Blöcken zu diskutieren. Drei profilierte Persönlichkeiten und geniale Akademiker:innen bringen dabei unterschiedliche Perspektiven ein:

Prof. Werner Wintersteiner – Pädagoge des Friedens

Werner Wintersteiner ist einer der bekanntesten österreichischen Friedensforscher. Als Gründer und langjähriger Leiter des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt hat er entscheidend dazu beigetragen, Friedenspädagogik im deutschsprachigen Raum zu etablieren.
Er plädiert für ein „poetisches Denken des Friedens“ – ein Konzept, das Frieden nicht nur als politische Abwesenheit von Krieg, sondern als kulturelle, kommunikative und imaginative Praxis versteht. Wintersteiner fordert, Sicherheit neu zu denken: weg von militärischer Logik, hin zu sozialer Gerechtigkeit, Bildung und ökologischer Nachhaltigkeit. Mit seinem Buch „Sicherheit ohne Waffen“ trifft er den Nerv unserer Zeit.

Prof. Heinz Gärtner – Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte

Heinz Gärtner, Professor an der Universität Wien und langjähriger wissenschaftlicher Leiter des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (oiip), ist einer der führenden Experten für internationale Sicherheitspolitik, Neutralität und Rüstungskontrolle.
Er analysiert die sicherheitspolitischen Spannungsfelder zwischen kollektiver Verteidigung, Abschreckung und kooperativer Sicherheit. Gärtner zeigt in seinen Arbeiten immer wieder auf, dass militärische Dominanz keine nachhaltige Stabilität schafft – und dass die europäische Friedensordnung auf Diplomatie, Vertrauen und Dialog aufbauen muss – ganz im Sinne einer glaubwürdigen und aktiven Neutralität (#BrunoKreisky).

Rosa Logar – Feministin und Friedensaktivistin

Rosa Logar ist eine der prägenden Stimmen der feministischen Friedensarbeit in Österreich. Sie ist Mitbegründerin und Aktivistin der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF) Austria – einer der ältesten internationalen Frauenfriedensorganisationen der Welt, gegründet 1915 während des Ersten Weltkriegs. Sie hat darüber hinaus als erste in Österreich Frauenhäuser mit ins Lebens gerufen und WAVE gegründet. Sie ist eine Pionierin im Bereich Frauenrechte und Gewaltprävention.
Logar verbindet in ihrer Arbeit feministische Außenpolitik, Menschenrechte und Gewaltprävention. Sie macht deutlich, dass patriarchale Machtstrukturen und militärische Logiken eng miteinander verknüpft sind – und dass Frieden nur dann nachhaltig ist, wenn er auf Gleichberechtigung, sozialer Teilhabe und kollektiver Sicherheit basiert.

General i.R. Günther Greindl – ist ein ehemaliger Berufsoffizier des österreichischen Bundesheeres mit dem letzten Dienstgrad General. Er war an verschiedenen UN-Missionen in leitender Stellung für die österreichische Abordnung und auch in militärnahen diplomatischen Verwendungen tätig. Anschließend war er bis April 1979 stellvertretender Generalstabschef im Verteidigungsministerium. Es folgte ein weiterer UN-Einsatz als Chef der Beobachtertruppe UNDOF (UNDOF Ausbatt) auf den Golanhöhen an der Grenze zwischen Israel und Syrien. Danach war er von 1981 bis 1989 Befehlshaber der UN-Friedenstruppen und Kommandant der Kontrolltruppe UNFICYP auf Zypern. Nach Beendigung dieser Tätigkeit als UN-Force-Commander wurde Greindl 1989 als österreichischer Verteidigungsattaché in die Schweiz entsandt. Im April 1991 wurde er erneut mit einer Mission der Vereinten Nationen betraut und zum Chief Military Observer der United Nations Iraq-Kuwait Observation Mission (UNIKOM) ernannt. Nach seiner Rückkehr wurde er zum Leiter der Generalstabsgruppe für Militärpolitik und Sicherheitskooperation bestellt, eine Funktion, die er bis 2000 innehatte.

Moderation: Josef Mühlbauer – Friedensforscher, Autor und Speaker

Moderiert wird die Diskussion von Josef Mühlbauer, Friedens- und Konfliktforscher an der Universität Graz. Er verbindet akademische Analyse mit gesellschaftlichem Engagement. Als politischer Wissenschaftler beschäftigt er sich mit globaler Governance, Demokratie und Konflikttransformation – und moderierte bereits zahlreiche Panels zu den Herausforderungen einer friedensorientierten Weltordnung.

Für ihn ist Thirrings Vermächtnis hochaktuell: „Hans Thirring hat früh erkannt, dass Frieden nicht militärisch hergestellt werden kann. In einer Zeit, in der wieder massiv aufgerüstet wird, ist es wichtiger denn je, diese Frage neu zu stellen: Was bedeutet Sicherheit wirklich – und für wen?“

Ein Erbe für die Zukunft

Das „Weltdokumente-Erbe für den Frieden“ von Hans Thirring erinnert daran, dass Wissenschaft und Ethik untrennbar verbunden sind. Es fordert uns auf, das Verhältnis von Wissen, Macht und Verantwortung kritisch zu reflektieren.

In einer Welt, die zunehmend von geopolitischen Konflikten, Klimakrisen und sozialen Spannungen geprägt ist, braucht es neue Ansätze für Sicherheit – Ansätze, die nicht auf Waffen, sondern auf Kooperation, Bildung und Gerechtigkeit beruhen.

Veranstaltungsdetails

📅 Datum: Freitag, 12. Dezember 2025
🕕 Uhrzeit: 18:00 Uhr
📍 Ort: Bella Volen Galerie, Landesgerichtsstr. 6, 1010 Wien, Nähe U2 Rathaus
🎟️ Eintritt: frei – Anmeldung erforderlich unter: https://www.eventbrite.com/e/podiumsdiskussion-thirrings-un-weltdokumentenerbe-fur-den-frieden-tickets-1842660038779?aff=erelpanelorg

Sicherheit ohne Waffen? – Weltdokumente Erbe für den Frieden Wie können wir Frieden und Sicherheit neu denken – jenseits militärischer Logik und Aufrüstung? Anlässlich des „Weltdokumente Erbes für den Frieden“ von Hans Thirring lade ich euch herzlich zu einer spannenden Podiumsdiskussion ein, die genau dieser Frage nachgeht. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich: https://www.eventbrite.com/e/podiumsdiskussion-thirrings-un-weltdokumentenerbe-fur-den-frieden-tickets-1842660038779?aff=erelpanelorg

„Sicherheit ohne Waffen?“ ist mehr als der Titel einer Podiumsdiskussion – es ist eine Herausforderung an unser Denken.
Das Vermächtnis Hans Thirrings, das Engagement der Diskutierenden und die offene Diskussion zeigen:
Frieden beginnt mit der Frage, wie wir denken – und mit dem Mut, anders zu denken. Seid dabei!

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Panel Discussion on Panic & Worlds in Disorder – Peace Research & Peace Studies at The ARS Electronica Festival 2025

ARC Electronica Festical 2025, Panel Discussion on Worlds in Disorder with Peace Researcher Josef Mühlbauer

From a peace research perspective, our panel deconstructed the connections between geopolitics, the current global rise of right-wing extremism, and the legacy of the failed US-led intervention in Afghanistan. You can watch the whole event and the panel discussion on the YouTube Channel of ARS Electronica.

Panel Discussion Worlds in Disorder. With Josef Mühlbauer (Moderator), Stephanie Fenkart, Natascha Strobl & Emran Feroz at the ARS Electronica Festival 2025 in the Postcity Conference Hall in Linz.

We analyzed how the failure of the US-led invasion and intervention in Afghanistan (since 2001) exemplifies the fundamental flaws of liberal interventionism and the limits of imposed peace through military means (the so called „liberal Peacebuilding). This failure has not only created a humanitarian crisis but has also severely damaged the credibility of Western powers (and values), creating a power vacuum and accelerating a shift towards a more multipolar—and yet unstable—world order. Fenkart made the argument that the EU must step up, and realize its strategic autonomy.

The discussion critically examined how this geopolitical disillusionment and the narratives of „endless, futile wars“ are exploited by right-wing populist and extremist movements. These groups weaponize the legacy of intervention to fuel isolationism, xenophobia, and a rejection of multilateral institutions, thereby undermining the very frameworks designed to maintain international peace and security. Strobl pointed out that we wittness a global rise of fascism.

Ultimately, the panel argued that these are not isolated crises but symptoms of a deeper breakdown. We concluded that a sustainable path forward requires a critical peacebuilding approach: moving beyond militarized responses, addressing the root causes of conflict and radicalization (such as inequality and political disenfranchisement), and rebuilding trust through accountable diplomacy and support for inclusive civil societies.

The interaction with the audiance was vivid and showed the lively engagement of the audiance with the panelists.

Here you can find all the participants: https://ars.electronica.art/panic/en/view/worlds-in-disorder-understanding-times-of-political-change-and-uncertainty-23038ddb450c80988a7adb408ec1c7ed/

Visit the YouTube Channel of ARS Electronica: https://www.youtube.com/@arselectronica

Podiumsdiskussion zur Sahel-Region (Afrika)

Die Podiumsdiskussion zur Sahel-Region fand in der Kunstgalerie Bella Volen (Landesgerichtsstraße 6, 1010 Wien) am 17.5, 16:00 statt. Die Teilnehmer:innen am Podium waren: Ute Kollies (20+ Jahre Erfahrung für die UN-OCHA) Anna Rauchenwald (Österreichisches Gesellschaft für Europapolitik) Charles Barisa (Friedensforscher, Mediator, Berater und Kinderschutzexperte) Keynote Speaker: Mag.art Bella Volen Moderation & Organisation: Josef Mühlbauer

Sahel-Region im Fokus: Erfolgreiche Podiumsdiskussion in Wiens Kunstgalerie Bella Volen

Podiumsdiskussion zur Sahel Region in Afrika, Frieden, Friedensforscher, Friedenswissenschaft, Friedensbuchautor, Josef Mühlbauer in der Kunstgalerie Bella Volen in Wien
Podiumsdiskussion zur Sahel Region in Afrika & Frieden mit dem Friedensforscher, Friedensexperten und Friedensbuchautor Josef Mühlbauer

Die Podiumsdiskussion zur Sahel-Region fand am 17.5, in der Kunstgalerie Bella Volen (auf der Landesgerichtsstraße 6, 1010 Wien) statt und wurde vom Buchautor, Speaker, Friedensforscher der Universität Graz Josef Mühlbauer moderiert und organisiert. Die Veranstaltung wurde sehr gut besucht und unter den Teilnehmer:innen waren Expert:innen aus dem Institut für Internationale Entwicklung, der GIZ (Entwicklungszusammenrarbeit) aus dem Verteidigungsministerium und auch hochrangige Diplomaten beehrten die Diskussion. Hier einige Fotos und Eindrücke (c)Bella Volen:

Diese Veranstanstaltung fand in Kooperation mit der Universität Graz (dem Institut für Global Governance) & Empowerment for Peace (EfP) statt und wurde von der Stadt Wien (MA 7, Kultur) gefördert. Wir danken Prof. Wolfgang Hofkirchner und dem GSIS Institut, dem Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC), dem Institut für Afrikawissenschaften, dem Varna Institute for Peace Research (VIPR) und u.a. dem Falter für die Verbreitung und Ankündigung des Events!

Die Podiumsdiskussion zur Sahel Region in Afrika und Geopolitik ist auf dem YouTube Kanal des Varna Peace Institute (VIPR) – Hier nachsehen!

Experten-Insights aus Wien: Migration, Ressourcenfluch und EU-Politik zur Sahel-Krise, u.a. aus Perspektive der Friedensforschung

Nach der thematischen Einführung und der Vorstellung aller Podiumsteilnehmer, begann Mag.art Bella Volen die Keynote Speech, in der sie über verschiedene Arten und Formen der (Körper-)Kunst sprach. Danach machte Ute Kollies mit ihrer Erfahrung vor Ort in der Sahel-Region als UN-Diplomatin den inhaltlichen Auftakt. Sie berichtete nicht nur über ihre persönliche Erfahrung, sondern bettete diese auch in den größeren politischen und geostrategischen Rahmen ein. – In diesem thematischen Einstieg ging darum die kulturelle Vielfalt dieser Region in aller Deutlichkeit zu zeigen. Diese hat nämlich auch gravierende Folgen für die geopolitische, geoökonomische, politische und wirtschaftliche Dimension dieser Region in Afrika. Ute Kollies hat über 30 Jahre in einigen afrikanischen Staaten wie Mali & Chad gewohnt und gearbeitet, daher hat sie einen nicht nur zahlreiche Kontakte in der Sahel Region sondern auch tiefliegenden Einblicke. Im Interview mit dem Varna Peace Institute und dem Friedensjournalist Josef Mühlbauer geht sie auf zudem auf das Ernährungssystem (Food Regime in Africa) und auf die Militärregime bzw. Coup de etats ein die in der Sahel Region vor allem in Niger, Mali und Burkina Faso passiert sind in den letzten Jahren. Hier geht es zum Video.

Ressourcenpolitik und Kolonialismus: Anna Rauchenwalds EU-Empfehlungen im Check

Danach stellte die Christiane-Rajewski Preisträgerin Anna Rauchenwald den Kontext von Migration(sregime), Ressourcen(politik) und Kolonialismus her. Am Ende ihres Vortrags hat sie auch verschiedenen Maßnahmen und Policy-Empfehlungen für die EU ausgesprochen. Sie ist eine preisgekrönte Friedensforscherin und hat ihre Masterarbeit der EU-Politik und Militärpräsenz in der Sahel Region gewidmet. Sie wurde vom österreichischen Buchautor, Friedensexperten und Friedensjournalisten Josef Mühlbauer zu diesen Themen interviewt (hier zu sehen).

Last but not least kam der Friedensforscher und Mediator Charles Barisa zu Wort. Er betone die Instabilität der Region, schilderte nochmals das Konzept des Ressourcenfluchs und hielt seine Rede auf Englisch. Nach einem sehr heftigen Applaus öffente der Moderator und Organisator des Events Josef Mühlbauer (Universitätsassistent der Uni Graz) den Raum für Fragen, Anmerkungen und Ergänzungen aus dem hochkarätigen Publikum. Und tatsächlich kamen sehr spannende und wichtige Wortmeldungen und es entstand eine sehr lebendige Diskussion. In einem Interview mit dem afrikanischen Experten und Friedensforscher aus dem Senegal Dr. Mamadou Bodian wurde auf diese historische Dimension und Thematik tiefliegender eingegangen (Varna Peace Interview mit dem Friedensforscher Josef Mühlbauer und dem Politikwissenschaftler Mamadou Bodian).

Nach rund 90min ging die Diskussion zur Sahel-Region in kleineren Gruppen mit einem Glas Wein, Bier oder Tee weiter – bei gemütlichem Ambiente innerhalb der wunderschönen Kunstgalerie. Das Feedback der Gäste war durchwegs positiv. Abonniert einfach den YouTube Kanal – Varna Peace Institute und die Eventsite von der Kunstgalerie https://www.eventbrite.at/o/bella-volen-gallery-49559916863 damit ihr immer am neuesten Stand seid und künftig keine Veranstaltung mehr verpasst.

Warum die Sahel-Region Europa bewegt: 3 Key Takeaways der Wiener Diskussion

  1. Mit der EU Außen- und Sicherheitspolitik werden paternalistische Muster identifiziert, die zur Abschottung der EU-Außengrenzen führen und somit vielen Menschen das Leben kostet
  2. Die Sahel-Region ist im Fokus der großen Mächte. Früher die klassische Kolonialmacht Frankreich, heute Russland und China.
  3. Die Sahel-Region ist reich an Ressourcen, seltenen Erden usw. daher entstehen soziale, politische aber auch geostrategische Kämpfe (Ressourcenfluch, bzw. paradox of plenty).
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Stadt Wien fördert Dialog: Von Kunst, Kultur bis (Geo-)Politik die Sahel-Region beleuchten

Wir danken nochmals unserer Gastgeberin Mag.art Bella Volen, dass sie uns die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat, wir danken den Podiumsteilnehmer:innen für ihre Expertise, wir danken dem Publikum dass sie so zahlreich erschienen sind und wir danken ganz herzlichst unserer Kooperationspartnern und unserem Fördergeber nämlich der Stadt Wien (MA 7, Kultur).

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Weitere Podiumsdiskussion und Event moderiert vom Friedensjournalisten und Friedensforscher Josef Mühlbauer zu den Themen Frieden, Friedensbildung, kritische Friedensforschung finden Sie ebenfalls auf dem YouTube Kanal VIPR – Varna Peace Institute.

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Events, Podiumsdiskussionen, Interviews und Konferenzen im April 2025!

5.4.2025, 18:00 LIVE:
What is Digital Authoritarianism? – Sangeeta Mahapatra (237)
https://www.youtube.com/watch?v=pyMCgt1sOXE

17.4.2025, 18:30 LIVE Podiumsdiskussion zu 80 Jahre UN:
Themenschwerpunkt der Podiumsdiskussion ist die kritische Analyse des gegenwärtigen Zustands der Vereinten Nationen. Welche Chancen und Herausforderungen gibt es? Welche Reformen braucht es? Gilt die UN-Charta noch angesichts Gaza, Ukraine und ua. Kongo? Wie muss sich der UN-Sicherheitsrat anpassen, angesichts der neuen multipolaren Weltordnung? Wie kann die Zivilgesellschaft einen möglichen Reformprozess unterstützen?
Es diskutieren:
Dr. med. Angelika Claußen, Präsidentin IPPNW Europa, Co-Vorsitzende der deutschen
IPPNW-Sektion
Dr. h.c. Hans-Christof von Sponeck, Diplomat, Autor, Beigeordneter UN-Generalsekretär a.D.
apl. Prof. Dr. Klaus Moegling, i.R., habilitierter Politikwissenschaftler und Autor, FB
Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel
Andreas Bummel, Direktor von Democracy without Borders
Rolf Bader, ehem. Geschäftsführer der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte/-innen für
die Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte/-innen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW).
Moderation:
Josef Mühlbauer, Autor, Politikwissenschaftler, Friedensjournalist
https://www.youtube.com/watch?v=EvsEIRGmkFE

Friedensarbeit in Zeiten der Klimakrise: Konferenz des Netzwerks für Friedensforschung und Konfliktbearbeitung in Österreich (NEFKÖ)

  1. bis 25. April 2025
    Afro-Asiatisches Institut Graz (Leechgasse 24, 8010 Graz)
    Theater im Bahnhof (Elisabethinergasse 27a, 8020 Graz)

Kurzer Auszug des Programms

Workshops
Degrowth und sozial-ökologische Transformationsstrategien – Josef Mühlbauer (Empowerment for Peace)
Renaturierung und praktische Konfliktarbeit – Sophia Stanger und Wolfgang Weilharter (beide Austrian Centre for Peace)
Demokratie gemeinsam stärken für Klimaschutz und Friedensförderung – Arno Niesner (ARGE Gemeinwohlcontrolling / Armutsnetzwerk)

29.4.2025 Networking für Journalisten und Autoren
Mag.art Bella Volen und Josef Mühlbauer BA BA MA laden in der Kunstgalerie
Bella Volen um 18.30 ein zum Austausch und Mastermind. Vertreter von großen
Medien und zahlreiche Autoren werden sich austauschen und Erfahrungen teilen.
Ort: Landesgerichtsstraße 6, 1010 Wien. Anmeldung unter: info@bella-volen.com

Networking für Journalisten und Autoren mit Mag Art Bella Volen und Josef Mühlbauer in Wien

Ein ganzes Wochenende „Mit Menschen reden“: Kunst, Worte & spannende Diskussionen in der Galerie Bella Volen – mit Ralf M. Ruthardt

Ralf Ruthardt Lesung in der Kunstgalerie Bella Volen

–> 23.–25. Mai 2024 | Kunstgalerie Bella Volen, Landesgerichtsstraße 6, 1010 Wien. Schaut vorbei!

Freitag, 20:00 Uhr: Auftakt und Impulsvortrag von Ralf M. Ruthardt – Wie Worte unsere Welt formen
Wie entstehen Polarisierung, Filterblasen und hitzige Debatten? Zum Start des mehrtägigen Events entführt der Autor und Unternehmer Ralf Ruthardt das Publikum in die Welt des Framings. Sein Impulsvortrag zeigt, wie Narrative unseren gesellschaftlichen Diskurs prägen – und warum wir dringend neue Perspektiven brauchen. Bei Wein und Snacks diskutieren wir weiter: Wie schaffen wir es, wieder zuzuhören? Empathie zu zeigen? Kritisch und gleichzeitig konstruktiv die Probleme unserer Zeit gemeinsam anpacken? Vorbeischauen und mitdiskutieren lohnt sich auf jeden Fall!

Samstag, 11:30 Uhr: Podiumsdiskussion – Wenn der Diskurs schweigt? Zwischen lauter Polarisierung und Diskursverengungen bzw. das laute Schweigen
Der Politikwissenschaftler Josef Mühlbauer moderiert eine Debatte der Extraklasse: Prof. Gerhard Senft und Ralf Ruthardt analysieren, warum öffentliche Debatten oft ins Leere laufen. Wo hört Kritik auf – und wo beginnt Hetze? Ist „Cancel Cultur“ die „richtige Lösung“ für die „falschen Probleme“? Können wir eine Polarisierung der öffentlichen Debatten überhaupt feststellen? Welche Rolle spielen Denkverbote/Theorieverbote (Slavoj Zizek) und Diskursverengungen? Diskutieren Sie mit! Im Anschluss: Netzwerken, Austausch und vertiefende Einblicke in die Werke des Autors Ruthardt in der Galerie bei Kaffee und Kuchen.

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Gerhard Senft & Ralf M. Ruthardt, moderiert von Josef Mühlbauer. Fotomaterial: Ralf M. Ruthardt.

Samstagabend, 20:00 Uhr: Literarische Gänsehaut
Tauche ein in den berührenden Roman „Samstags bringe ich dir Worte“. Ralf Ruthardt liest aus seinem Werk über Verlust, Hoffnung und die Macht der Sprache. Im Anschluss: Plaudern mit dem Autor bei einem Glas Wein. 🍷

Roman: Samstags bringe ich dir Worte von Ralf M. Ruthardt. Foto: Bella Volen.
Der Autor Ralf M. Ruthardt stellt seinen berührenden Roman vor. Fotomaterial: Ralf M. Ruthardt.

Sonntag, 11:00 Uhr: Lesung für kleine und große Träumer
Familien aufgepasst! Bei „Lesung mit Kids“ stellt Ruthardt sein Kinderbuch vor – eine charmante Geschichte, die Groß und Klein verzaubert. Mit Mini-Buffet. 🍪 Zudem können die kleinen Gäste die wunderschönen Öl-Gemälde von Saskia Thurner bestaunen. Schöne Erinnerungen sind garantiert!

Sonntag, 15:00 Uhr: Finale mit Klima-Drama
Zum krönenden Abschluss liest Ruthardt aus „Untergang der Green“ – ein Roman, der die Klimakrise und ihre gesellschaftlichen Widersprüche schonungslos entlarvt. Diskutieren Sie mit: Wie retten wir die Zukunft, ohne uns zu spalten?

🌟 Warum kommen?
– Treffe Vordenker:innen aus Literatur, Wissenschaft und Aktivismus.
– Verbinde dich mit dem Autor persönlich in einzigartigem Ambiente.
– Erlebe Kunst, Debatten und Literatur – von kritisch bis herzergreifend.

Adresse: Kunstgalerie Bella Volen, Landesgerichtsstraße 6, 1010 Wien. Wenige Meter von der U2 Station Rathaus entfernt! Direkt gegenüber dem Cafe Rathaus.
🎟️ Eintritt frei 

Ralf M. Ruthardt, der Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift MitMenschenReden ist zu Gast in der Kunstgalerie Bella Volen – Moderiert von Josef Mühlbauer

Lernen Sie im Anschluss den Autor, Redakteur des Magazins MitMenschenReden und Unternehmensberater Ralf M. Ruthardt persönlich kennen.

Podiumsdiskussion – 80 Jahre UNO – Hoffnung für die Welt oder Auslaufmodell? – Moderiert vom österreichischen Friedensforscher und Friedensjournalist Josef Mühlbauer

Donnerstag, 17. April 2025, 18.30 Uhr, ausgestrahlt auf dem YouTube „VIPR – Varna Peace Institute„:

Themenschwerpunkte dieser hoch renommierten Podiumsdiskussion mit Dr. Hans-Christof von Sponeck, Prof. Klaus Moegling, Andreas Bummel, Angelika Claussen und Rolf Bader – moderiert vom Autor, Speaker und Friedensforscher Josef Mühlbauer:

Vor 80 Jahren wurde die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet – ein visionäres Versprechen für Frieden, Menschenrechte und globale Zusammenarbeit. Doch wie steht es heute um die Handlungsfähigkeit der UN angesichts von Krieg in der Ukraine, eskalierender Gewalt in Gaza, vergessenen Konflikten wie im Kongo und einer zunehmend multipolaren Weltordnung? Zwischen idealistischer Vision und Verantwortung die aus der brutalen Vergangenheit resultiert, sowie einer auf Macht- und Herrschaftsverhältnissen aufbauenden Realpolitik bewegt sich das „Sprachrohr der Menschheit“, die UN. Wo können auch wir ein Stück beitragen um die Herausforderungen der aktuellen Krisen zu bewältigen und zurück zum historischen Ideal der UN zu finden?

Anlässlich des achtzigsten „Geburtstags“ der Vereinten Nationen diskutieren renommierte Expert:innen über drängende Fragen: Hans-Christof von Sponeck, ehemaliger UN-Assistant Secretary-General, Andreas Bummel, Direktor von Democracy Without Borders und Vordenker für eine demokratischere UN-Architektur, Prof. Klaus Moegling, Experte für internationale Politik und Konfliktforschung, sowie die Menschrechtsaktivist:innen der IPPNW Dr. Angelika Claußen und Rolf Bader.

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Im Fokus dieser online Friedensdiskussion bzw. Podiumsdiskussion:
▪ Relevanz der UN-Charta heute: Gilt das Völkerrecht noch, wenn Kriegsparteien und Vetomächte die Spielregeln ignorieren?
▪ Reformstau im Sicherheitsrat: Kann das Gremium mit veralteten Machtstrukturen in einer multipolaren Welt noch handlungsfähig sein?
▪ Zivilgesellschaft als Motor für Veränderung: Wie können NGOs und Bürger:innen Reformen vorantreiben, um die UN zukunftsfest zu machen?

Die Podiumsdiskussion bietet keine einfachen Antworten, aber eine schonungslose Analyse: Wo scheitert die Weltorganisation an geopolitischen Realitäten – und wo liegen Chancen für eine gerechtere globale Ordnung?

Seien Sie dabei, wenn Visionen auf Realpolitik treffen – und diskutieren Sie mit, wie die UN wieder zum Sprachrohr der Menschheit werden kann.

Folgende Fragen stelle ich den von mir eingeladenen Expert:innen:

Welche Chancen und Herausforderungen gibt es? Welche
Reformen braucht es? Gilt die UN-Charta noch angesichts Gaza, Ukraine und ua. Kongo? Wie
muss sich der UN-Sicherheitsrat anpassen, angesichts der neuen multipolaren Weltordnung?
Wie kann die Zivilgesellschaft einen möglichen Reformprozess unterstützen?

Teilnehmer/-in:
Dr. med. Angelika Claußen, Präsidentin IPPNW Europa, Co-Vorsitzende der deutschen
IPPNW-Sektion
Dr. h.c. Hans-C. von Sponeck, Beigeordneter UN-Generalsekretär a.D.
apl. Prof. Dr. Klaus Moegling, i.R., habilitierter Politikwissenschaftler und Autor, FB
Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel
Andreas Bummel, Direktor von Democracy without Borders
Rolf Bader, ehem. Geschäftsführer der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte/-innen für
die Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte/-innen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW).
Moderation:
Josef Mühlbauer, Autor, Moderator, Speaker, Friedensforscher an der Universität Graz, Politikwissenschaftler, Friedensjournalist beim Varna Peace Institute.

Veranstalter:

Frieden, Friedensforscher, Friedenswissenschaft, Friedensbuchautor, Josef Mühlbauer,