Sicherheit ohne Waffen? – Weltdokumente-Erbe für den Frieden

Sicherheit ohne Waffen? – Weltdokumente Erbe für den Frieden Wie können wir Frieden und Sicherheit neu denken – jenseits militärischer Logik und Aufrüstung? Anlässlich des „Weltdokumente Erbes für den Frieden“ von Hans Thirring lade ich euch herzlich zu einer spannenden Podiumsdiskussion ein, die genau dieser Frage nachgeht. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich: https://www.eventbrite.com/e/podiumsdiskussion-thirrings-un-weltdokumentenerbe-fur-den-frieden-tickets-1842660038779?aff=erelpanelorg

Podiumsdiskussion am 12. Dezember 2025, 18:00 Uhr, Bella Galerie Wien

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Wie können wir Frieden und Sicherheit neu denken – jenseits militärischer Logik, Aufrüstung und Abschreckung?
Diese Frage steht im Zentrum einer besonderen Podiumsdiskussion, die anlässlich des „Weltdokumente-Erbes für den Frieden“ von Hans Thirring stattfindet. Sie führt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Friedensforschung und feministischer Friedensarbeit zusammen – moderiert vom Friedensforscher Josef Mühlbauer.

Hans Thirring: Physiker, Pazifist und Visionär

Der Name Hans Thirring (1888–1976) ist heute vor allem Physikerinnen und Physikern ein Begriff – als jener Wiener theoretische Physiker, der gemeinsam mit dem deutschen Kollegen Lense den sogenannten Lense-Thirring-Effekt beschrieb: die „Raum-Zeit-Verdrehung“ um rotierende Massen, ein wichtiger Beitrag zur Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein.

Doch Thirring war weit mehr als ein bedeutender Wissenschaftler. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte er sich zu einem der konsequentesten pazifistischen Intellektuellen Österreichs. Tief erschüttert von den Erfahrungen des Krieges setzte er sich für Abrüstung, internationale Verständigung und eine Erziehung zum Frieden ein. Bereits in den 1920er Jahren schrieb Thirring eindringliche Texte gegen die militärische Logik und warnte vor einer neuen Aufrüstungsspirale – lange bevor diese in den 1930er Jahren Realität wurde.

Sein Werk „Die mechanische Weltanschauung und ihre Zertrümmerung“ gilt bis heute als einflussreiche Auseinandersetzung mit den ethischen und erkenntnistheoretischen Konsequenzen moderner Naturwissenschaft.
Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte sich Thirring verstärkt für die Friedensbewegung, trat für atomare Abrüstung ein und setzte sich für eine friedensorientierte Bildung ein.

Seine Schriften und Manuskripte wurden 2023 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe „Memory of the World“ aufgenommen – als „Weltdokumente-Erbe für den Frieden“. Sie dokumentieren die Verbindung von wissenschaftlicher Vernunft, ethischer Verantwortung und politischer Zivilcourage.

Das Podium besteht aus renommierten Expert:innen aus Österreich:

Frieden neu denken – das Podium

Die Veranstaltung „Sicherheit ohne Waffen?“ knüpft an Thirrings Vermächtnis an. Sie lädt ein, über aktuelle Formen der (Un-)Sicherheit, die Militarisierung Europas und Alternativen zu sicherheitspolitischem Denken in Blöcken zu diskutieren. Drei profilierte Persönlichkeiten und geniale Akademiker:innen bringen dabei unterschiedliche Perspektiven ein:

Prof. Werner Wintersteiner – Pädagoge des Friedens

Werner Wintersteiner ist einer der bekanntesten österreichischen Friedensforscher. Als Gründer und langjähriger Leiter des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt hat er entscheidend dazu beigetragen, Friedenspädagogik im deutschsprachigen Raum zu etablieren.
Er plädiert für ein „poetisches Denken des Friedens“ – ein Konzept, das Frieden nicht nur als politische Abwesenheit von Krieg, sondern als kulturelle, kommunikative und imaginative Praxis versteht. Wintersteiner fordert, Sicherheit neu zu denken: weg von militärischer Logik, hin zu sozialer Gerechtigkeit, Bildung und ökologischer Nachhaltigkeit. Mit seinem Buch „Sicherheit ohne Waffen“ trifft er den Nerv unserer Zeit.

Prof. Heinz Gärtner – Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte

Heinz Gärtner, Professor an der Universität Wien und langjähriger wissenschaftlicher Leiter des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (oiip), ist einer der führenden Experten für internationale Sicherheitspolitik, Neutralität und Rüstungskontrolle.
Er analysiert die sicherheitspolitischen Spannungsfelder zwischen kollektiver Verteidigung, Abschreckung und kooperativer Sicherheit. Gärtner zeigt in seinen Arbeiten immer wieder auf, dass militärische Dominanz keine nachhaltige Stabilität schafft – und dass die europäische Friedensordnung auf Diplomatie, Vertrauen und Dialog aufbauen muss – ganz im Sinne einer glaubwürdigen und aktiven Neutralität (#BrunoKreisky).

Rosa Logar – Feministin und Friedensaktivistin

Rosa Logar ist eine der prägenden Stimmen der feministischen Friedensarbeit in Österreich. Sie ist Mitbegründerin und Aktivistin der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF) Austria – einer der ältesten internationalen Frauenfriedensorganisationen der Welt, gegründet 1915 während des Ersten Weltkriegs. Sie hat darüber hinaus als erste in Österreich Frauenhäuser mit ins Lebens gerufen und WAVE gegründet. Sie ist eine Pionierin im Bereich Frauenrechte und Gewaltprävention.
Logar verbindet in ihrer Arbeit feministische Außenpolitik, Menschenrechte und Gewaltprävention. Sie macht deutlich, dass patriarchale Machtstrukturen und militärische Logiken eng miteinander verknüpft sind – und dass Frieden nur dann nachhaltig ist, wenn er auf Gleichberechtigung, sozialer Teilhabe und kollektiver Sicherheit basiert.

General i.R. Günther Greindl – ist ein ehemaliger Berufsoffizier des österreichischen Bundesheeres mit dem letzten Dienstgrad General. Er war an verschiedenen UN-Missionen in leitender Stellung für die österreichische Abordnung und auch in militärnahen diplomatischen Verwendungen tätig. Anschließend war er bis April 1979 stellvertretender Generalstabschef im Verteidigungsministerium. Es folgte ein weiterer UN-Einsatz als Chef der Beobachtertruppe UNDOF (UNDOF Ausbatt) auf den Golanhöhen an der Grenze zwischen Israel und Syrien. Danach war er von 1981 bis 1989 Befehlshaber der UN-Friedenstruppen und Kommandant der Kontrolltruppe UNFICYP auf Zypern. Nach Beendigung dieser Tätigkeit als UN-Force-Commander wurde Greindl 1989 als österreichischer Verteidigungsattaché in die Schweiz entsandt. Im April 1991 wurde er erneut mit einer Mission der Vereinten Nationen betraut und zum Chief Military Observer der United Nations Iraq-Kuwait Observation Mission (UNIKOM) ernannt. Nach seiner Rückkehr wurde er zum Leiter der Generalstabsgruppe für Militärpolitik und Sicherheitskooperation bestellt, eine Funktion, die er bis 2000 innehatte.

Moderation: Josef Mühlbauer – Friedensforscher, Autor und Speaker

Moderiert wird die Diskussion von Josef Mühlbauer, Friedens- und Konfliktforscher an der Universität Graz. Er verbindet akademische Analyse mit gesellschaftlichem Engagement. Als politischer Wissenschaftler beschäftigt er sich mit globaler Governance, Demokratie und Konflikttransformation – und moderierte bereits zahlreiche Panels zu den Herausforderungen einer friedensorientierten Weltordnung.

Für ihn ist Thirrings Vermächtnis hochaktuell: „Hans Thirring hat früh erkannt, dass Frieden nicht militärisch hergestellt werden kann. In einer Zeit, in der wieder massiv aufgerüstet wird, ist es wichtiger denn je, diese Frage neu zu stellen: Was bedeutet Sicherheit wirklich – und für wen?“

Ein Erbe für die Zukunft

Das „Weltdokumente-Erbe für den Frieden“ von Hans Thirring erinnert daran, dass Wissenschaft und Ethik untrennbar verbunden sind. Es fordert uns auf, das Verhältnis von Wissen, Macht und Verantwortung kritisch zu reflektieren.

In einer Welt, die zunehmend von geopolitischen Konflikten, Klimakrisen und sozialen Spannungen geprägt ist, braucht es neue Ansätze für Sicherheit – Ansätze, die nicht auf Waffen, sondern auf Kooperation, Bildung und Gerechtigkeit beruhen.

Veranstaltungsdetails

📅 Datum: Freitag, 12. Dezember 2025
🕕 Uhrzeit: 18:00 Uhr
📍 Ort: Bella Volen Galerie, Landesgerichtsstr. 6, 1010 Wien, Nähe U2 Rathaus
🎟️ Eintritt: frei – Anmeldung erforderlich unter: https://www.eventbrite.com/e/podiumsdiskussion-thirrings-un-weltdokumentenerbe-fur-den-frieden-tickets-1842660038779?aff=erelpanelorg

Sicherheit ohne Waffen? – Weltdokumente Erbe für den Frieden Wie können wir Frieden und Sicherheit neu denken – jenseits militärischer Logik und Aufrüstung? Anlässlich des „Weltdokumente Erbes für den Frieden“ von Hans Thirring lade ich euch herzlich zu einer spannenden Podiumsdiskussion ein, die genau dieser Frage nachgeht. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich: https://www.eventbrite.com/e/podiumsdiskussion-thirrings-un-weltdokumentenerbe-fur-den-frieden-tickets-1842660038779?aff=erelpanelorg

„Sicherheit ohne Waffen?“ ist mehr als der Titel einer Podiumsdiskussion – es ist eine Herausforderung an unser Denken.
Das Vermächtnis Hans Thirrings, das Engagement der Diskutierenden und die offene Diskussion zeigen:
Frieden beginnt mit der Frage, wie wir denken – und mit dem Mut, anders zu denken. Seid dabei!

#Friedensforschung #Friedensjournalismus #Podiumsdiskussion #Wien #WienEvents #Friedensdiskussion #Kunstgalerie

Peace in a Fractured World (Order) – Peace Researcher Josef Mühlbauer at the United Nations (Vienna International Center) Vienna

At the Vienna International Center (VIC) (the UN Body in Vienna, Austria), peace researcher and peace journalist Josef Mühlbauer from the University of Graz delivered an urgent appeal for peace and justice in his opening remarks to the UN NGO Committee on Peace. Speaking under the title “A Fractured World”, he reflected on the legacy of the United Nations as a cornerstone of diplomacy and human rights while warning of today’s crises. The Video reached in few months more than 7.000 views! That shows that the topic is still very important and matters to all of us!

Mühlbauer highlighted the devastating humanitarian situation in Gaza, calling it a test of the world’s commitment to the Universal Declaration of Human Rights. He also condemned the erosion of disarmament efforts, pointing to the reckless modernization of nuclear arsenals, while global resources are diverted away from fighting hunger, poverty, and climate change.

Central to his address was the role of Critical Peace Studies, which he framed around the revolutionary ideals of égalité, fraternité, and solidarité. He stressed that true peace is not merely the absence of war, but the presence of justice, inclusion, and equity. Drawing on examples from grassroots movements and nonviolent resistance, he argued that peace must be built through solidarity across borders and the dismantling of systems of oppression.

Closing his (emotional) speech, Mühlbauer urged the international community to reject the myth of inevitable violence and to invest in dialogue, justice, and the “messy but glorious work of peace.” His words stood as both a critique of current failures and a call to action for a more just and humane global order.

Josef Mühlbauer is the co-editor of several books, such as „Critical Peace Studies“ (Kritische Friedensforschung) (2024). He is a member of the Österreichischer Journalisten Club where he teaches for the certified course „Journalists4Peace“. Last but not least he is a University Assistant and Peace Researcher at the University of Graz in Austria.

For requests write here: josef.muehlbauer@uni-graz.at

Panel Discussion on Panic & Worlds in Disorder – Peace Research & Peace Studies at The ARS Electronica Festival 2025

ARC Electronica Festical 2025, Panel Discussion on Worlds in Disorder with Peace Researcher Josef Mühlbauer

From a peace research perspective, our panel deconstructed the connections between geopolitics, the current global rise of right-wing extremism, and the legacy of the failed US-led intervention in Afghanistan. You can watch the whole event and the panel discussion on the YouTube Channel of ARS Electronica.

Panel Discussion Worlds in Disorder. With Josef Mühlbauer (Moderator), Stephanie Fenkart, Natascha Strobl & Emran Feroz at the ARS Electronica Festival 2025 in the Postcity Conference Hall in Linz.

We analyzed how the failure of the US-led invasion and intervention in Afghanistan (since 2001) exemplifies the fundamental flaws of liberal interventionism and the limits of imposed peace through military means (the so called „liberal Peacebuilding). This failure has not only created a humanitarian crisis but has also severely damaged the credibility of Western powers (and values), creating a power vacuum and accelerating a shift towards a more multipolar—and yet unstable—world order. Fenkart made the argument that the EU must step up, and realize its strategic autonomy.

The discussion critically examined how this geopolitical disillusionment and the narratives of „endless, futile wars“ are exploited by right-wing populist and extremist movements. These groups weaponize the legacy of intervention to fuel isolationism, xenophobia, and a rejection of multilateral institutions, thereby undermining the very frameworks designed to maintain international peace and security. Strobl pointed out that we wittness a global rise of fascism.

Ultimately, the panel argued that these are not isolated crises but symptoms of a deeper breakdown. We concluded that a sustainable path forward requires a critical peacebuilding approach: moving beyond militarized responses, addressing the root causes of conflict and radicalization (such as inequality and political disenfranchisement), and rebuilding trust through accountable diplomacy and support for inclusive civil societies.

The interaction with the audiance was vivid and showed the lively engagement of the audiance with the panelists.

Here you can find all the participants: https://ars.electronica.art/panic/en/view/worlds-in-disorder-understanding-times-of-political-change-and-uncertainty-23038ddb450c80988a7adb408ec1c7ed/

Visit the YouTube Channel of ARS Electronica: https://www.youtube.com/@arselectronica

Tagung – Transformation in eine sozial-ökologisch gerechte(re) Zukunft/ Transformation Towards a (more) Socially and Ecologically Just Future

Tagung zur sozial-ökologischen Transformation

3. bis 5. Oktober 2025 in Wien und hybrid (online) (Programm siehe ganz unten) (english version below)

Der Weg zur mehr Demokratie – anti-autoritäre und herrschaftskritische Entwürfe

Tagung: Transformation in eine sozial-ökologisch gerechte(re) Zukunft.
Unter dem Motto: „Der Weg zur mehr Demokratie – anti-autoritäre und herrschaftskritische Entwürfe“ organisieren Prof. Dr. Uwe Bittlingmayer, MMag. Utta Isop, Mag. Thomas Stölner uvm. eine Tagung in Wien. Mit dabei sind renommierte Schriftsteller wie Ilija Trojanow, Kunstschaffende wie Konstantin Wecker und zahlreiche Professor:innen und Aktivist:innen.

Anmeldung unter: www.uttaisop.at/anmeldung

Hier geht es zum Crowdfunding

Worum geht es in dem Projekt?

Mit den »Anarchistischen Gesellschaftsentwürfen« haben wir uns bemüht, eine fundierte Sammlung von konkreten Konzepten für eine gerechtere, demokratischere, herrschaftsfreie Gesellschaft vorzulegen (Stölner et al. 2023). Auf unserer nächsten Tagung wollen wir uns mit dem Weg dorthin beschäftigen. Wir wollen daher mindestens sechs Pfade beziehungsweise Transformationsstrategien dorthin skizzieren. Dies ist umso mehr von Bedeutung, als wir so in Organisierungen gegen Autokratien und Rechtsextremismen längerfristige gesellschaftliche Perspektiven entwickeln.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Diese hybrid stattfindende Tagung will wissenschaftliche, praxisorientierte und zivilgesellschaftliche Perspektiven und Akteur*innen zusammenbringen, um über Lösungen und Alternativen zur bestehenden multiplen Krise (Brand 2009) oder auch zur „ökologisch-sozialen Zangenkrise“ (Dörre 2021) nachzudenken. Es sollen die Ergebnisse nicht nur vor Ort diskutiert werden, sondern es soll im Anschluss an diese Tagung ein Sammelband mit theoretisch-konzeptionellen als auch praxisorientierten Beiträgen entstehen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

1. Gegenwehr gegen Rechtsextremismus stärken
Rechtsextreme Gruppierungen leugnen oft Klimawissenschaft, bekämpfen soziale Gerechtigkeit und bedrohen demokratische Strukturen. Eine solche Tagung entwickelt Handlungsstrategien, um dieser Ideologie entgegenzutreten – Ihr Beitrag finanziert konkrete Abwehrmechanismen.

2. Zukunftsfähige Lösungen fördern
Die Tagung verbindet ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Gerechtigkeit – zwei zentrale Pfeiler einer krisenresistenten Gesellschaft. Ihre Spende ermöglicht den Austausch von Expert:innen, die praxisnahe Transformationskonzepte entwickeln (z. B. klimagerechte Armutsbekämpfung).

3. Demokratische Vernetzung sichern
In Zeiten polarisierter Debatten schafft die Tagung sichere Räume für zivilgesellschaftlichen Dialog. Sie fördern damit Netzwerke von Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen und NGOs, die gemeinsam demokratiefeindlichen Kräften widerstehen.

4. Prävention durch Bildung
Rechtsextremismus profitiert von sozialen Ängsten (z. B. durch Jobverluste in Kohle-Regionen). Die Tagung zeigt, wie ökologischer Wandel gerecht gestaltet werden kann – Ihre Spende unterstützt Aufklärung, die Radikalisierung vorbeugt.

5. Zeichen der Solidarität setzen
Mit Ihrer Spende demonstrieren Sie: Die Zivilgesellschaft lässt sich nicht spalten! Sie stehen ein für eine inklusive Transformation, die niemanden zurücklässt – besonders wichtig, wenn rechte Gruppen ökologische Politik als „Elitenprojekt“ diffamieren.

6. Multiplikator:innen-Effekt
Das Tagungswissen wird durch Workshops, Publikationen und Medienarbeit bundesweit verbreitet. Jeder Euro wirkt somit weit über die Veranstaltung hinaus – Sie investieren in langfristige gesellschaftliche Veränderung.

7. Dringlichkeit der Krisen
Klimakrise und Rechtsextremismus sind existentielle Bedrohungen. Diese Tagung adressiert beide Synergien – statt Einzelthemen zu isolieren. Ihre Unterstützung beschleunigt Lösungen in einer entscheidenden Phase.

Finanzdetails

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Finanzierung sichert uns die Verpflegung der Tagung, sichert uns die nötigen Mitteln damit wir präkar angestellte Forscher:innen, Praktiker:innen und Aktivist:innen Honorare ausbezahlen können.
Hier ist eine transparente Aufschlüsselung, wie die Fördergelder einer solchen Tagung konkret verwendet würden – basierend auf typischen Kosten einer wissenschaftlich-zivilgesellschaftlichen Veranstaltung:

  • Raummiete für 3 Tage (VHS übernimmt großteils) = 2.000€
  • Honorare (Vorträge/Workshops) ca 40 mal 250€ = 10.000€
  • Fahrkosten 40 Teiln. mal 80€ (Bahntickets) = 3.200€
  • Honorare (Kunsteinlagen) 3mal 500€ = 1.500€
  • Kamera, Video, Ton & Schnitt (Postproduktion) (3 Personen) 8.000€
  • Orga-Team (Moderation, Safe Space Beauftragte, Admin) (3 tage mal 5 Personen mal 500€ pro Tag = 7.500€
  • Verpflegung und Snacks für 3 Tage = 9.000€
  • Übernachtung/Unterkunft 20 pers mal 3tage mal 70€ = 4.200€
  • Projektmanagement (Buchhaltung, Anträge schreiben, Protokoll, Emails, Zeitaufwand…) (6 Personen) = 9.000€
  • Werbung (Ads, Plakate, Flyer…) 5.600€
  • Summe 60.000€

Wer steht hinter dem Projekt?

In Kooperation mit der Universität Graz, der PH Freiburg, Empowerment for Peace, BOKU Wien und zahlreiche weitere angesehenen Forschungseinrichtungen bzw. zivilgesellschaftliche Institutionen versuchen wir einen demokratischen Schritt nach vorne zu bewegen und neue Alternativen in Zeiten der Vielfachkrise zu entwerfen.
Wir brauchen eure Unterstützung, sei es in Form von Zeit die für die Tagung einsetzen wollt, sei es in Form von Know-How oder sei es in Form einer Spende.

Flyer und Poster zur Verteilung:

Fragen und weitere Infos unter: thomas.stoelner@gmx.de

Das Tagungsprogramm:

Freitag, 03.10.2025, 09:00-20:30 Uhr.

  • 09:00-09:15 Uhr: Ankommen / Anmeldung / Musik (Festsaal).
  • 09:30-10:30 Uhr: Begrüßung / Ziele der Tagung / „Wie gehen wir von hier ins dort“ (Festsaal).

1. Einstieg

  • 10:30 Uhr: Musikalische Einlage (Festsaal).
  • 10:30-11:30 Uhr: Lesung und Vortrag mit Ilija Trojanow (Festsaal)

2. Revolutionärer Weg.

Welche revolutionären Wege werden den aktuellen Herausforderungen gerecht?

  • 11:30-13:30 Uhr: Was tragen unterschiedliche revolutionäre Ansätze (Castoriadis, Pankahyttn, Benjamin, Marx, Hindrichs, Bloch) dazu bei, anzustrebende Transformationen in eine sozial-ökologisch gerechtere Zukunft zu gestalten? Podiumsdiskussion mit Uwe Bittlingmayer, Birge Krondorfer, Alice Pechriggl, Anna Rosenberg und Florian Telsnig (Festsaal).
  • 13:30-14:30 Uhr: Mittagspause.
  • 14:30-14:45 Uhr: Künstlerische Einlage (Festsaal).
  • 14:45-17:45 Uhr: WORLD CAFE für eine sozial-ökologische Zukunft. Welche aktuellen Wege entwickeln wir, um Herrschaft, Gewalt und Hierarchien abzubauen? Welche Schritte setzen wir in eine sozial-ökologisch demokratischere Zukunft? Mit Black Voices, Lea Susemichel, Susanne Stölner, Cornelia Stefan, Mathilde Schmitt, Ivana Nenadovic, Utta Isop, Heide Hammer, GemSe, Chantal Bamgbala (Festsaal).
  • 17:45 Uhr: Musik (Festsaal).
  • 17:50-18:20 Uhr: Zusammenfassung im großen Plenum (Festsaal)
  • 18:20-19:50 Uhr: Abendessen.
  • 19:45-20:30 Uhr: Abschlussevent – Theaterstück von Dada Zirkus.

Samstag, 04.10.2025, 9:00-20:30 Uhr

  • 9:00-9:15 Uhr: Begrüßung & Ankommen / Musikalische Einlage (Festsaal).
  • 9:15-9:45 Uhr: Guten Morgen-Aktivität – Theater der Unterdrückten (TdU Wien), (Festsaal).

3. Direkte Aktion und zivilgesellschaftliche Organisation.

Was tragen direkte Aktionen und zivilgesellschaftliche Organisierungen zu einer Transformation in eine sozial-ökologisch gerechtere Zukunft bei?

  • 10:00-12:00 Uhr: Anarchistischer Antimilitarismus. Gegen jeden Krieg. Diavortrag und Diskussion mit Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 10:00-12:00 Uhr: Theater der Unterdrückten Wien mit Joschka Köck (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 10:00-12:00 Uhr: Queerfeministisches Panel. Wo setzen queer-feministische Organisierungen im Hinblick auf eine gerechtere sozial-ökologische Zukunft an? Mit Black Voices, Lea Susemichel, Mathilde Schmitt, Alice Pechriggl, Ivana Nenadovic, Birge Krondorfer, Utta Isop, Heide Hammer, GemSe, Chantal Bamgbala (Festsaal).
  • 12:00-13:30 Uhr: Mittagspause.
  • 13:30-13:45 Uhr: Künstlerische Einlage (Festsaal).

4. Bildung und Bewusstseinswandel.

Welche Bildungsprozesse sind nötig, um imperiale Lebenspraktiken zu verlernen? Wie nähern wir uns ökologisch sinnvollen Alltagspraktiken an?

  • 13:45-15:30 Uhr: Diskussionsrunde / Panel mit Petra Isepp (Alternative Wirtschaft), Thomas Lehnen (Präfiguration), Ivana Nenadovic (Zwischen Utopie und Praxis), Peter Seyfert (Murray Bookchin), (Festsaal).
  • 15:30-16:00 Uhr: Kaffeepause.
  • 16:00-17:00 Uhr: Josef Mühlbauer: Soziale Verteidigung (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 16:00-17:00 Uhr: Gerhard Senft: Gemeinde als Keimzelle des sozialen Lebens (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 16:00-17:00 Uhr: Arno Uhl: Clowns-Armee (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 16:00-17:00 Uhr: Alexander Behr: Globale Solidarität (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 16:00-17:00 Uhr: Roman Kiefer: A-Strategien gegen Elon Musk (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 17:00-18:30 Uhr: Konstantin Wecker (Festsaal).
  • 18:30-19:00 Uhr: Zusammenfassung aller Vorträge (Festsaal).
  • 19:00-20:30 Uhr Abendessen.

Sonntag, 05.10.2025, 9:00-18:00 Uhr

  • 9:00-9:15 Uhr: Begrüßung & Ankommen / Künstlerische Einlage (Festsaal).

5. Allmählicher oder evolutionärer Wandel (Reformismus).

Welche reformistischen Ansätze lassen sich aktuell im Hinblick auf Demokratisierung und Ökologisierung diskutieren?

  • 9:15-12:15 Uhr: Panel: Lottocracy, Citizen Assemblies and Council Democracy (Rätedemokratie). What do these approaches contribute to a more socio-ecologically just future? Mit Utta Isop, Jason Chrysostomou, Heide Hammer, Pedro Jacobetty und Maria von Peoples Platform (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 9:15-12:15 Uhr: Deep Democracy: Interaktiver Vortrag & Workshop mit Maria Wiprich (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 9:15-12:15 Uhr: Trias des politischen Kampfes: Veränderung der Praxis (Workshop) mit Anna Rosenberg, Gerhard Wogritsch, Mark Ant (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 9:15-11:15 Uhr: Thomas Friedrich: Kritische Analyse der Gesellschaft (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 9:15-11:15 Uhr: Uwe Bittlingmayer: Arbeit am Habitus oder den Tisch umwerfen? Pierre Bourdieu zu Möglichkeiten progressiven gesellschaftlichen Wandels (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 12:15-13:45 Uhr: Mittagessen.
  • 13:45-14:00 Uhr: Künstlerische Einlage (Festsaal).

6. Aktuelle Transformationspunkte: Antifaschismen, Digitalität, Agrifood, Philosophien.

  • 14:00-17:00 Uhr: Workshop 1: Robert König: Digitaler Anarchismus (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 14:00-17:00 Uhr: Workshop 2: Gerlinde Krehn: Philosophieren als Bestandteil der Transformation (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 14:00-15:30 Uhr: Jens Kastner: Anarchistischer Antifaschismus (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 15:30-17:00 Uhr: Paper Lantern Collective: Community Music (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 14:00-15:30 Uhr: Mathilde Schmitt: Szenische Lesung: Agrifood, Gender Perspektiven (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 15:30-17:00 Uhr: Anna Fünfgeld: Emanzipatorische Transformation gegen Rechts (Saalfestlegung nach Anmeldungen).
  • 17:00-17:30 Uhr: Zusammenfassung: Ergebnisse der Workshops + Diskussion (Festsaal).
  • 17:30-18:00 Uhr: Abschied und weitere Planungen (Festsaal).

English Version

October 3–5, 2025

Vienna and Online

Registration at: www.uttaisop.at/anmeldung

Crowdfunding: https://www.startnext.com/tagung

Please support us with a contribution to our crowdfunding campaign. And feel free to share the link with anyone who might be interested! Thank you very much! Your organising team

Questions and further information at: thomas.stoelner@gmx.de

[conference flyer]

Announcement and programme

From the Organisers

In the conference volume Anarchist Visions of Society, published in 2023, we compiled concrete concepts for a more just, democratic, and non-hierarchical society.

At this upcoming conference, we aim to discuss paths toward such societies. To explore the diversity of these approaches together, we seek to bring together perspectives and participants from academia, activism, and civil society.

Venue: Adult Education Center (VHS) Döbling, Vienna, with online streaming.

Dates: Friday, October 3 to Sunday, October 5, 2025

Languages: German and English.

Care team: susanne.stoelner@gmx.at, matthias.nemeth@students.boku.ac.at

Conference Coordination and Management: Utta Isop, Josef Mühlbauer, Susanne Stölner, Thomas Stölner, Michael Wissgott, Uwe Bittlingmayer

Supporters: VHS Vienna, PH Freiburg, Student Union (ÖH) BoKu, Empowerment for Peace, Vienna Institute for Philosophy with Children, an.schläge (The Feminist Magazine), Contraste (Newspaper for Self-Organization), espero (Libertarian Magazine | New Series), Editorial Team of Graswurzelrevolution (for a nonviolent, stateless society), University of Graz.

Conference Program

Friday, October 3, 2025 | 9:00 AM – 8:30 PM

09:00–09:15 – Arrival / Registration / Music (Main Hall)

09:30–10:30 – Welcome / Conference Goals / “How do we get from here to there?” (Main Hall)

1. Introduction

10:30 – Musical Interlude (Main Hall)
10:30–11:30 – Reading and Lecture with Ilija Trojanow (Main Hall)

2. Revolutionary Pathways

What revolutionary approaches respond adequately to today’s challenges?

11:30–13:30 – What do various revolutionary perspectives (Castoriadis, Pankahyttn, Benjamin, Marx, Hindrichs, Bloch) contribute to shaping transformations toward a socially and ecologically just future?

11:30–13:30 – What do various revolutionary perspectives (Castoriadis, Pankahyttn, Benjamin, Marx, Hindrichs, Bloch) contribute to shaping transformations toward a socially and ecologically just future?

Panel Discussion with Uwe Bittlingmayer, Birge Krondorfer, Alice Pechriggl, Anna Rosenberg, and Florian Telsnig (Main Hall)

13:30–14:30 – Lunch Break

14:30–14:45 – Artistic Interlude (Main Hall)

14:45–17:45 – World Café: What current paths are we developing to dismantle power, violence, and hierarchy? What steps are we taking toward a more socially and ecologically democratic future?With: Black Voices, Lea Susemichel, Susanne Stölner, Cornelia Stefan, Mathilde Schmitt, Ivana Nenadovic, Utta Isop, Heide Hammer, GemSe, Chantal Bamgbala (Main Hall)

17:45 – Music (Main Hall)

17:50–18:20 – Plenary Summary (Main Hall)

18:20–19:50 – Dinner

19:45–20:30 – Final Event – Theatre performance by Dada Zirkus

Saturday, October 4, 2025 | 9:00 AM – 8:30 PM

09:00–09:15 – Welcome / Arrival / Music (Main Hall)

09:15–09:45 – Morning Activity – Theatre of the Oppressed, TdU Vienna (Main Hall)

3. Direct Action and Civil Society

How do direct action and grassroots organizing contribute to transformation?

10:00–12:00 – Anarchist Anti-Militarism: Against All Wars. Slide Lecture and Discussion with Bernd Drücke (Room assignment based on registration)

10:00–12:00 – Theatre of the Oppressed with Joschka Köck (Room assignment based on registration)

10:00–12:00 – Queer-Feminist Panel: Where do queer-feminist initiatives intersect with social and ecological justice?

With: Black Voices, Lea Susemichel, Mathilde Schmitt, Alice Pechriggl, Ivana Nenadovic, Birge Krondorfer, Utta Isop, Heide Hammer, GemSe, Chantal Bamgbala (Main Hall)

12:00–13:30 – Lunch Break

13:30–13:45 – Artistic Interlude (Main Hall)

4. Education and Consciousness Shift

Which educational processes are necessary to unlearn imperial modes of living? How do we move toward ecologically meaningful everyday practices?

13:45–15:30 – Panel Discussion:

Petra Isepp (Alternative Economy), Thomas Lehnen (Prefiguration), Ivana Nenadovic (Between Utopia and Practice), Peter Seyfert (Murray Bookchin) (Main Hall)

15:30–16:00 – Coffee Break

16:00–17:00 – Parallel Sessions (Room assignment based on registration):

Josef Mühlbauer: Civilian-Based Defense

Gerhard Senft: The Commune as the Cell of Social Life

Arno Uhl: Clown Army

Alexander Behr: Global Solidarity

Roman Kiefer: A-Strategies Against Elon Musk

17:00–18:30 – Performance and Talk with Konstantin Wecker (Main Hall)

18:30–19:00 – Summary of the Day’s Sessions (Main Hall)

19:00–20:30 – Dinner

Sunday, October 5, 2025 | 9:00 AM – 6:00 PM

09:00–09:15 – Welcome / Arrival / Artistic Interlude (Main Hall)

5. Gradual or Evolutionary Change (Reformism)

What reformist approaches can currently be discussed in terms of democratization and ecological transformation?

09:15–12:15 – Panel: Lottocracy, Citizens‘ Assemblies and Council Democracy – What do these approaches contribute to a more socially and ecologically just future?

With Utta Isop, Jason Chrysostomou, Heide Hammer, Pedro Jacobetty, and Maria from Peoples Platform (Room assignment based on registration)

09:15–12:15 – Deep Democracy: Interactive Talk and Workshop with Maria Wiprich

09:15–12:15 – The Triad of Political Struggle: Changing Practices – Workshop with Anna Rosenberg, Gerhard Wogritsch, Mark Ant

09:15–11:15 – Thomas Friedrich: Critical Social Analysis

09:15–11:15 – Uwe Bittlingmayer: Working on the Habitus or Flipping the Table? Pierre Bourdieu and the Possibilities of Progressive Social Change

12:15–13:45 – Lunch

13:45–14:00 – Artistic Interlude (Main Hall)

6. Current Transformation Topics: Anti-Fascism, Digitality, Agrifood, Philosophy

14:00–17:00 – Workshop 1: Robert König: Digital Anarchism

14:00–17:00 – Workshop 2: Gerlinde Krehn: Philosophizing as Part of Transformation

14:00–15:30 – Jens Kastner: Anarchist Anti-Fascism

15:30–17:00 – Paper Lantern Collective: Community Music

14:00–15:30 – Mathilde Schmitt: Staged Reading: Agrifood and Gender Perspectives

15:30–17:00 – Anna Fünfgeld: Emancipatory Transformation Against the Far Right

17:00–17:30 – Summary: Workshop Results and Discussion (Main Hall)

17:30–18:00 – Farewell and Next Steps (Main Hall)

Conference Fee:

A contribution of €45 is requested, which will help cover part of the catering costs. Due to limited food options near the venue, we aim to provide a shared meal space.

We would also like to offer our speakers travel reimbursements and modest honoraria – please support this by donating to:

Thomas Stölner, GLS Bank, IBAN: DE89430609674034061600

If the fee is a barrier to your participation, email us and we’ll register you without charge.

Catering:

All meals will take place at the conference venue.

Accommodation:

For accommodation, we are relying on your hospitality in the Vienna area. We strive to make it possible for everyone to participate in the conference and hope that the conference itself will contribute to the transformation of our world into a more hospitable and just place. Please indicate your accommodation options when registering. We will then forward them to those who are interested.

Registration at: www.uttaisop.at/anmeldung

Crowdfunding: https://www.startnext.com/tagung

Please support us with a contribution to our crowdfunding campaign. And feel free to share the link with anyone who might be interested! Thank you very much! Your organising team

Questions and further information at: thomas.stoelner@gmx.de

1 Anarchistische Gesellschaftsentwürfe. Zwischen partizipatorischer Wirtschaft, herrschaftsfreier Vergesellschaftung und kollektiver Entscheidungsfindung (Anarchist social models. Between participatory economy, non-hierarchical socialisation and collective decision-making), edited by Thomas Stölner, Gözde Okcu and Uwe H. Bittlingmayer, Münster: Unrast Verlag, 2023.

Podiumsdiskussion zur Sahel-Region (Afrika)

Die Podiumsdiskussion zur Sahel-Region fand in der Kunstgalerie Bella Volen (Landesgerichtsstraße 6, 1010 Wien) am 17.5, 16:00 statt. Die Teilnehmer:innen am Podium waren: Ute Kollies (20+ Jahre Erfahrung für die UN-OCHA) Anna Rauchenwald (Österreichisches Gesellschaft für Europapolitik) Charles Barisa (Friedensforscher, Mediator, Berater und Kinderschutzexperte) Keynote Speaker: Mag.art Bella Volen Moderation & Organisation: Josef Mühlbauer

Sahel-Region im Fokus: Erfolgreiche Podiumsdiskussion in Wiens Kunstgalerie Bella Volen

Podiumsdiskussion zur Sahel Region in Afrika, Frieden, Friedensforscher, Friedenswissenschaft, Friedensbuchautor, Josef Mühlbauer in der Kunstgalerie Bella Volen in Wien
Podiumsdiskussion zur Sahel Region in Afrika & Frieden mit dem Friedensforscher, Friedensexperten und Friedensbuchautor Josef Mühlbauer

Die Podiumsdiskussion zur Sahel-Region fand am 17.5, in der Kunstgalerie Bella Volen (auf der Landesgerichtsstraße 6, 1010 Wien) statt und wurde vom Buchautor, Speaker, Friedensforscher der Universität Graz Josef Mühlbauer moderiert und organisiert. Die Veranstaltung wurde sehr gut besucht und unter den Teilnehmer:innen waren Expert:innen aus dem Institut für Internationale Entwicklung, der GIZ (Entwicklungszusammenrarbeit) aus dem Verteidigungsministerium und auch hochrangige Diplomaten beehrten die Diskussion. Hier einige Fotos und Eindrücke (c)Bella Volen:

Diese Veranstanstaltung fand in Kooperation mit der Universität Graz (dem Institut für Global Governance) & Empowerment for Peace (EfP) statt und wurde von der Stadt Wien (MA 7, Kultur) gefördert. Wir danken Prof. Wolfgang Hofkirchner und dem GSIS Institut, dem Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC), dem Institut für Afrikawissenschaften, dem Varna Institute for Peace Research (VIPR) und u.a. dem Falter für die Verbreitung und Ankündigung des Events!

Die Podiumsdiskussion zur Sahel Region in Afrika und Geopolitik ist auf dem YouTube Kanal des Varna Peace Institute (VIPR) – Hier nachsehen!

Experten-Insights aus Wien: Migration, Ressourcenfluch und EU-Politik zur Sahel-Krise, u.a. aus Perspektive der Friedensforschung

Nach der thematischen Einführung und der Vorstellung aller Podiumsteilnehmer, begann Mag.art Bella Volen die Keynote Speech, in der sie über verschiedene Arten und Formen der (Körper-)Kunst sprach. Danach machte Ute Kollies mit ihrer Erfahrung vor Ort in der Sahel-Region als UN-Diplomatin den inhaltlichen Auftakt. Sie berichtete nicht nur über ihre persönliche Erfahrung, sondern bettete diese auch in den größeren politischen und geostrategischen Rahmen ein. – In diesem thematischen Einstieg ging darum die kulturelle Vielfalt dieser Region in aller Deutlichkeit zu zeigen. Diese hat nämlich auch gravierende Folgen für die geopolitische, geoökonomische, politische und wirtschaftliche Dimension dieser Region in Afrika. Ute Kollies hat über 30 Jahre in einigen afrikanischen Staaten wie Mali & Chad gewohnt und gearbeitet, daher hat sie einen nicht nur zahlreiche Kontakte in der Sahel Region sondern auch tiefliegenden Einblicke. Im Interview mit dem Varna Peace Institute und dem Friedensjournalist Josef Mühlbauer geht sie auf zudem auf das Ernährungssystem (Food Regime in Africa) und auf die Militärregime bzw. Coup de etats ein die in der Sahel Region vor allem in Niger, Mali und Burkina Faso passiert sind in den letzten Jahren. Hier geht es zum Video.

Ressourcenpolitik und Kolonialismus: Anna Rauchenwalds EU-Empfehlungen im Check

Danach stellte die Christiane-Rajewski Preisträgerin Anna Rauchenwald den Kontext von Migration(sregime), Ressourcen(politik) und Kolonialismus her. Am Ende ihres Vortrags hat sie auch verschiedenen Maßnahmen und Policy-Empfehlungen für die EU ausgesprochen. Sie ist eine preisgekrönte Friedensforscherin und hat ihre Masterarbeit der EU-Politik und Militärpräsenz in der Sahel Region gewidmet. Sie wurde vom österreichischen Buchautor, Friedensexperten und Friedensjournalisten Josef Mühlbauer zu diesen Themen interviewt (hier zu sehen).

Last but not least kam der Friedensforscher und Mediator Charles Barisa zu Wort. Er betone die Instabilität der Region, schilderte nochmals das Konzept des Ressourcenfluchs und hielt seine Rede auf Englisch. Nach einem sehr heftigen Applaus öffente der Moderator und Organisator des Events Josef Mühlbauer (Universitätsassistent der Uni Graz) den Raum für Fragen, Anmerkungen und Ergänzungen aus dem hochkarätigen Publikum. Und tatsächlich kamen sehr spannende und wichtige Wortmeldungen und es entstand eine sehr lebendige Diskussion. In einem Interview mit dem afrikanischen Experten und Friedensforscher aus dem Senegal Dr. Mamadou Bodian wurde auf diese historische Dimension und Thematik tiefliegender eingegangen (Varna Peace Interview mit dem Friedensforscher Josef Mühlbauer und dem Politikwissenschaftler Mamadou Bodian).

Nach rund 90min ging die Diskussion zur Sahel-Region in kleineren Gruppen mit einem Glas Wein, Bier oder Tee weiter – bei gemütlichem Ambiente innerhalb der wunderschönen Kunstgalerie. Das Feedback der Gäste war durchwegs positiv. Abonniert einfach den YouTube Kanal – Varna Peace Institute und die Eventsite von der Kunstgalerie https://www.eventbrite.at/o/bella-volen-gallery-49559916863 damit ihr immer am neuesten Stand seid und künftig keine Veranstaltung mehr verpasst.

Warum die Sahel-Region Europa bewegt: 3 Key Takeaways der Wiener Diskussion

  1. Mit der EU Außen- und Sicherheitspolitik werden paternalistische Muster identifiziert, die zur Abschottung der EU-Außengrenzen führen und somit vielen Menschen das Leben kostet
  2. Die Sahel-Region ist im Fokus der großen Mächte. Früher die klassische Kolonialmacht Frankreich, heute Russland und China.
  3. Die Sahel-Region ist reich an Ressourcen, seltenen Erden usw. daher entstehen soziale, politische aber auch geostrategische Kämpfe (Ressourcenfluch, bzw. paradox of plenty).
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Stadt Wien fördert Dialog: Von Kunst, Kultur bis (Geo-)Politik die Sahel-Region beleuchten

Wir danken nochmals unserer Gastgeberin Mag.art Bella Volen, dass sie uns die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat, wir danken den Podiumsteilnehmer:innen für ihre Expertise, wir danken dem Publikum dass sie so zahlreich erschienen sind und wir danken ganz herzlichst unserer Kooperationspartnern und unserem Fördergeber nämlich der Stadt Wien (MA 7, Kultur).

Möchten Sie weitere solche besuchen, oder diese Art der Friedensbildung, Friedensforschung und Friedensjournalismus unterstützen? Dann abonnieren Sie den YouTube Kanal des Varna Peace Institute, abonnieren Sie diese Website und teilen Sie diesen Inhalt in ihren Social Media Netzwerken. Damit helfen sie der Peace Community.

Weitere Podiumsdiskussion und Event moderiert vom Friedensjournalisten und Friedensforscher Josef Mühlbauer zu den Themen Frieden, Friedensbildung, kritische Friedensforschung finden Sie ebenfalls auf dem YouTube Kanal VIPR – Varna Peace Institute.

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Events, Podiumsdiskussionen, Interviews und Konferenzen im April 2025!

5.4.2025, 18:00 LIVE:
What is Digital Authoritarianism? – Sangeeta Mahapatra (237)
https://www.youtube.com/watch?v=pyMCgt1sOXE

17.4.2025, 18:30 LIVE Podiumsdiskussion zu 80 Jahre UN:
Themenschwerpunkt der Podiumsdiskussion ist die kritische Analyse des gegenwärtigen Zustands der Vereinten Nationen. Welche Chancen und Herausforderungen gibt es? Welche Reformen braucht es? Gilt die UN-Charta noch angesichts Gaza, Ukraine und ua. Kongo? Wie muss sich der UN-Sicherheitsrat anpassen, angesichts der neuen multipolaren Weltordnung? Wie kann die Zivilgesellschaft einen möglichen Reformprozess unterstützen?
Es diskutieren:
Dr. med. Angelika Claußen, Präsidentin IPPNW Europa, Co-Vorsitzende der deutschen
IPPNW-Sektion
Dr. h.c. Hans-Christof von Sponeck, Diplomat, Autor, Beigeordneter UN-Generalsekretär a.D.
apl. Prof. Dr. Klaus Moegling, i.R., habilitierter Politikwissenschaftler und Autor, FB
Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel
Andreas Bummel, Direktor von Democracy without Borders
Rolf Bader, ehem. Geschäftsführer der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte/-innen für
die Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte/-innen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW).
Moderation:
Josef Mühlbauer, Autor, Politikwissenschaftler, Friedensjournalist
https://www.youtube.com/watch?v=EvsEIRGmkFE

Friedensarbeit in Zeiten der Klimakrise: Konferenz des Netzwerks für Friedensforschung und Konfliktbearbeitung in Österreich (NEFKÖ)

  1. bis 25. April 2025
    Afro-Asiatisches Institut Graz (Leechgasse 24, 8010 Graz)
    Theater im Bahnhof (Elisabethinergasse 27a, 8020 Graz)

Kurzer Auszug des Programms

Workshops
Degrowth und sozial-ökologische Transformationsstrategien – Josef Mühlbauer (Empowerment for Peace)
Renaturierung und praktische Konfliktarbeit – Sophia Stanger und Wolfgang Weilharter (beide Austrian Centre for Peace)
Demokratie gemeinsam stärken für Klimaschutz und Friedensförderung – Arno Niesner (ARGE Gemeinwohlcontrolling / Armutsnetzwerk)

29.4.2025 Networking für Journalisten und Autoren
Mag.art Bella Volen und Josef Mühlbauer BA BA MA laden in der Kunstgalerie
Bella Volen um 18.30 ein zum Austausch und Mastermind. Vertreter von großen
Medien und zahlreiche Autoren werden sich austauschen und Erfahrungen teilen.
Ort: Landesgerichtsstraße 6, 1010 Wien. Anmeldung unter: info@bella-volen.com

Networking für Journalisten und Autoren mit Mag Art Bella Volen und Josef Mühlbauer in Wien

Podiumsdiskussion – 80 Jahre UNO – Hoffnung für die Welt oder Auslaufmodell? – Moderiert vom österreichischen Friedensforscher und Friedensjournalist Josef Mühlbauer

Donnerstag, 17. April 2025, 18.30 Uhr, ausgestrahlt auf dem YouTube „VIPR – Varna Peace Institute„:

Themenschwerpunkte dieser hoch renommierten Podiumsdiskussion mit Dr. Hans-Christof von Sponeck, Prof. Klaus Moegling, Andreas Bummel, Angelika Claussen und Rolf Bader – moderiert vom Autor, Speaker und Friedensforscher Josef Mühlbauer:

Vor 80 Jahren wurde die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet – ein visionäres Versprechen für Frieden, Menschenrechte und globale Zusammenarbeit. Doch wie steht es heute um die Handlungsfähigkeit der UN angesichts von Krieg in der Ukraine, eskalierender Gewalt in Gaza, vergessenen Konflikten wie im Kongo und einer zunehmend multipolaren Weltordnung? Zwischen idealistischer Vision und Verantwortung die aus der brutalen Vergangenheit resultiert, sowie einer auf Macht- und Herrschaftsverhältnissen aufbauenden Realpolitik bewegt sich das „Sprachrohr der Menschheit“, die UN. Wo können auch wir ein Stück beitragen um die Herausforderungen der aktuellen Krisen zu bewältigen und zurück zum historischen Ideal der UN zu finden?

Anlässlich des achtzigsten „Geburtstags“ der Vereinten Nationen diskutieren renommierte Expert:innen über drängende Fragen: Hans-Christof von Sponeck, ehemaliger UN-Assistant Secretary-General, Andreas Bummel, Direktor von Democracy Without Borders und Vordenker für eine demokratischere UN-Architektur, Prof. Klaus Moegling, Experte für internationale Politik und Konfliktforschung, sowie die Menschrechtsaktivist:innen der IPPNW Dr. Angelika Claußen und Rolf Bader.

80-Jahre-UNO-Podiumsdiskussion-Podium-Event-Frieden-UN-Friedensforschung-Friedensjournalismus-Josef-Mühlbauer-Klaus-Moegling-Andreas-Bummel-Angelika-Claussen-Hans-Christof-von-Sponeck-Rolf-Bader-Varna-Peace-YouTube Kopie-s

Im Fokus dieser online Friedensdiskussion bzw. Podiumsdiskussion:
▪ Relevanz der UN-Charta heute: Gilt das Völkerrecht noch, wenn Kriegsparteien und Vetomächte die Spielregeln ignorieren?
▪ Reformstau im Sicherheitsrat: Kann das Gremium mit veralteten Machtstrukturen in einer multipolaren Welt noch handlungsfähig sein?
▪ Zivilgesellschaft als Motor für Veränderung: Wie können NGOs und Bürger:innen Reformen vorantreiben, um die UN zukunftsfest zu machen?

Die Podiumsdiskussion bietet keine einfachen Antworten, aber eine schonungslose Analyse: Wo scheitert die Weltorganisation an geopolitischen Realitäten – und wo liegen Chancen für eine gerechtere globale Ordnung?

Seien Sie dabei, wenn Visionen auf Realpolitik treffen – und diskutieren Sie mit, wie die UN wieder zum Sprachrohr der Menschheit werden kann.

Folgende Fragen stelle ich den von mir eingeladenen Expert:innen:

Welche Chancen und Herausforderungen gibt es? Welche
Reformen braucht es? Gilt die UN-Charta noch angesichts Gaza, Ukraine und ua. Kongo? Wie
muss sich der UN-Sicherheitsrat anpassen, angesichts der neuen multipolaren Weltordnung?
Wie kann die Zivilgesellschaft einen möglichen Reformprozess unterstützen?

Teilnehmer/-in:
Dr. med. Angelika Claußen, Präsidentin IPPNW Europa, Co-Vorsitzende der deutschen
IPPNW-Sektion
Dr. h.c. Hans-C. von Sponeck, Beigeordneter UN-Generalsekretär a.D.
apl. Prof. Dr. Klaus Moegling, i.R., habilitierter Politikwissenschaftler und Autor, FB
Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel
Andreas Bummel, Direktor von Democracy without Borders
Rolf Bader, ehem. Geschäftsführer der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte/-innen für
die Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte/-innen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW).
Moderation:
Josef Mühlbauer, Autor, Moderator, Speaker, Friedensforscher an der Universität Graz, Politikwissenschaftler, Friedensjournalist beim Varna Peace Institute.

Veranstalter:

Frieden, Friedensforscher, Friedenswissenschaft, Friedensbuchautor, Josef Mühlbauer,