Die Podiumsdiskussion im Rahmen von „REWI im Gespräch“ mit dem Titel: „Matilda Effekt. Zur (Un-)Sichtbarkeit von Frauen“ widmet sich diesen Dynamiken der Ungleichheit, Unterdrückung und Unsichtbarmachung von Frauen. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Kultur diskutieren historische Kontinuitäten, aktuelle Herausforderungen sowie mögliche Wege zu mehr Sichtbarkeit und Anerkennung von Frauen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen.
Podiumsdiskussion: „Matilda Effekt. Zur (Un-)Sichtbarkeit von Frauen“

Datum: 16. April 2026
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Universität Graz, ReWi-Zentrum, Universitätsstraße 15, Bauteil A, Seminarraum 15.21
Der Matilda-Effekt beschreibt ein wiederkehrendes Phänomen: Leistungen von Frauen werden in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Bildung und Kunst häufig übersehen, unterschätzt oder anderen zugeschrieben. Trotz bedeutender Fortschritte in Fragen der Gleichstellung bestehen weiterhin strukturelle Ungleichheiten und Mechanismen der Unsichtbarmachung.
Die Podiumsdiskussion „Matilda Effekt. Zur (Un-)Sichtbarkeit von Frauen“ widmet sich genau diesen Dynamiken. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Kultur diskutieren historische Kontinuitäten, aktuelle Herausforderungen sowie mögliche Wege zu mehr Sichtbarkeit und Anerkennung von Frauen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen.
Am Podium diskutieren:
- Gabriele Schölzer (Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Universität Graz)
- Martin Polaschek (ehemaliger Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung)
- Anita Ziegerhofer (Institutsleiterin, Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, Universität Graz)
- Stefanie Wöhl (Jean Monnet Chair, FH BFI Wien)
- Bella Volen (Kunstgaleristin, akademische Kunstmalerin & Salon Artemira)
Die Diskussion wird co-moderiert und organisiert von Josef Mühlbauer, Friedensforscher an der Universität Graz als auch der REWI Uni Graz.
Im Mittelpunkt des Abends stehen Fragen wie:
- Welche strukturellen Mechanismen führen zur Unsichtbarkeit von Frauen?
- Wie wirken historische Machtverhältnisse bis heute nach?
- Und welche institutionellen, politischen und kulturellen Veränderungen sind notwendig, um Gleichstellung nachhaltig zu fördern?
Die Veranstaltung lädt Studierende, Forschende sowie eine interessierte Öffentlichkeit ein, gemeinsam über Geschlechtergerechtigkeit und Sichtbarkeit in zentralen gesellschaftlichen Bereichen zu diskutieren.
Eintritt frei! Das Event wird aufgezeichnet und gefilmt.
Bei Fragen: josef.muehlbauer@uni-graz.at