Russland

Die Erdöl-Firma Branobel (The Petrolueam Production Co. Nobel Brothers), wurde von Ludvig Nobel und Baron Peter von Bilderling ins Leben gerufen. Dieser Ölkonzern fungierte hauptsächlich in Azerbajdschan (Baku) und Turkmenistan. Die „Nobel-Brothers“, Ludvig und Robert Nobel sind übrignes die Gebrüder des berühmten Alfred Nobel und anglosächsische Elite kührt ihre Würdenträger mit dem nach ihm benannten Nobelpreis. Im Jahr 1920, als die Bolschewisten an die Macht gelangen, durch ihren Putsch, wurden die größten Erdölfelder nationalisiert. Zur dieser Zeit kaufte die Standard Oil ein großen Anteil der Erdöl-Anteile der Nobels in Russland. So bekam die Standard Oil die Kontrolle über ca. 40% des raffinierten Erdöls und 60% der Marktanteile in Russland. Es war eine politisch und wirtschaftlich angespannte Zeit, weil der Kampf der um die politische Herrschaft in Russland nicht feststand. Es gab viele Bewegungen, wie z.B. die Menschewiki oder Bolschewiki, welche nach der Macht griffen. Unter den Bolschewisten ragte ein ökonomisches Talent stark hervor, nämlich Leonid Krasin. Er war nicht nur der Manager der Elektrik-Gesellschaft von Baku, sondern war auch ein russisches Repräsentant des deutschen Siemens-Konzerns. Mit den eigenen Worten Lenins, war Krasin der „Finanzminister“ der Bolschewisten. Im Tsaristischen Russland war er der Hauptarchitekt der russischen Armee. Zu dieser Zeit war die russische Ökonomie, nach dem Ersten Weltkrieg und nach der blutigen Revolution am Boden. Auch schon davor war sie auf den Agrarsektor spezialisiert und weniger eine große Industrienation. Doch dann kam der Wendepunkt, als im November 1920 die russische Wirtschaft sich für ausländische Investoren öffnete. Im März 1921 ging Lenin noch weiter und erweiterte das Binnenmarkt-System, veranlasste eine Rückkehr von Privatunternehmen und förderte das sowjetischen Außenhandel. Lenin und die Bolschewisten wollten das „flüssige Gold“ im Ausland anbringen und Verkaufen, wovon Stalin ausdrücklich warnte. Der von Krasin unterschriebene anglo-sowjetische Vertrag, war eine Versicherung und ein Meilenstein für ausländische Investoren, also im Detail für Standard Oil und die Royal Dutch Shell mit deren ehem. Rothschild Eigentum (Daniel Yergin – The Prize, p. 237 – 240). Die Monopolstellung der Standard Oil, konnte ausgeweitet werden, weil durch das billige russische Erdöl, die Konkurrenz in ökonomische Schwierigkeiten gelang. All diese Faktoren führten dazu, dass die Sowjets Technologien aus dem Westen bezogen und so ihre Ökonomie modernisierten und auf der anderen Seite zum Erdöl-Exportland wurden. Das Sowjet-Mörder-System hätte schnell ein Ende genommen ohne die Auslands-Unterstütztung (Standard Oil, ). Fazit: Die „westlichen“ Konzerne, investierten in die UdSSR, obwohl der Kommunismus der erklärte Feind war und obwohl dieses Mörderregime, viel Blut an den Händen hatte.

Literatur:

Tolf, Robert W. The Russian Rockefellers – The Saga of the Nobel Family and the Russian Oil Industry. Stanford, Calif.: Hoover Institution Press, 1976.
Gibb, George Sweet, and Evelyn H. Knowlton. History of Standard Oil Company (New Jersey). Vol. 2, The Resurgent Years 1911-1927. New York, Harper & Brothers, 1956.
Wall, Bennett H. Growth in a Changing Environment – A History of Standard Oil Company (New Jersey), 1950-1972, and Exxon Corporation, 1072-1975. New York: McGraw-Hill, 1988.
Wall, Bennett H. and George S. Gibb. Teagle of Jersey Standard. New Orleans: Tulane University, 1974.
Daniel Yergin – The Prize, Free Press, 2008.
Antony Sutton – Hoover Inst. Pr., 1973.

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